Agrarexport Rumäniens kräftig gestiegen

Rumänien hat im vergangenen Jahr den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Nahrungsgüter deutlich steigern und den Negativsaldo in der Agraraußenhandelsbilanz entsprechend reduzieren können.

Rumänien hat im vergangenen Jahr den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Nahrungsgüter deutlich steigern und den Negativsaldo in der Agraraußenhandelsbilanz entsprechend reduzieren können.

Wie das Bukarester Landwirtschaftsministerium berichtete, nahmen die Ausfuhren von Lebensmitteln und Agrarprodukten von Januar bis November 2010 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 35,4 % auf 2,756 Mrd Euro zu. Dagegen erhöhten sich die Einfuhren lediglich um 1,4 % auf 3,461 Mrd Euro. Somit verringerte sich das Defizit um fast die Hälfte auf knapp 705 Mio Euro.

Wichtigstes Exportgut aus rumänischer Sicht war Weizen einschließlich Weizen-Roggen-Mischungen; ins Ausland abgesetzt wurden davon 2,36 Mio t im Wert von rund 358 Mio Euro. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern reicht der verbliebene Bestand an Weizen aber nicht zur Deckung des Inlandsbedarfs, weshalb Rumänien wohl bis zur kommenden Ernte 400 000 t bis 500 000 t Weizen einführen muss.

An Mais wurden in den ersten elf Monaten von 2010 rund 1,66 Mio t für insgesamt 318,5 Mio Euro ausgeführt. Darüber hinaus wurden in der Berichtsperiode unter anderem 1,04 Mio t Rapssaat, 477 800 t Sonnenblumensaat und 132 600 t Sonnenblumenöl im Wert von 331 Mio Euro sowie 176 Mio Euro und 97 Mio Euro im Ausland vermarktet. Der Export von Rindern erbrachte gut 91 Mio Euro, der von Schafen und Ziegen knapp 77 Mio Euro. Geflügelfleisch einschließlich Innereien wurde für 73,7 Mio Euro ausgeführt. (AgE)

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