Saisonarbeiter-Einreise

Eurowings: Luftbrücke für Erntehelfer erfolgreich angelaufen

Eurowings hat bereits mit 30 Flügen innerhalb einer Woche mehr als 3.000 Erntehelfer von Rumänien nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Karlsruhe/Baden-Baden, Leipzig, Nürnberg und Frankfurt-Hahn geflogen

Die „Luftbrücke für Landwirte“, die Eurowings gemeinsam mit der Lufthansa Group und deutschen Bauernverbänden zur Adhoc-Unterstützung der Landwirtschaft gestartet hat, ist erfolgreich angelaufen.

Bereits eine Woche nach Freischaltung eines neuen Eurowings Portals für Erntehelfer haben Landwirte aus ganz Deutschland hier über 30.000 ihrer Saisonkräfte registriert, die zum Ernten, Pflanzen und Säen dringend auf den Feldern benötigt werden, teilt das Unternehmen mit.

Auf Basis dieses Bedarfs stellt Eurowings Landwirtschaftsverbänden und Landwirten entsprechende Flüge zu Sonderkonditionen zur Verfügung. Unter eurowings.com/erntehelfer informiert die Airline über alle geplanten Sonderflüge.

Seit Aufnahme dieser „Luftbrücke für Landwirte“ am 9. April 2020 hat Eurowings auf gut 30 Flügen innerhalb einer Woche mehr als 3.000 Erntehelfer von Rumänien nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Karlsruhe/Baden-Baden, Leipzig, Nürnberg und Frankfurt-Hahn geflogen. In den nächsten Tagen und Wochen sind weitere Sonderflüge geplant, insgesamt mehr als 100. Damit soll Landwirten in einer sehr schwierigen Situation bestmöglich geholfen und die Versorgung mit Obst und Gemüse in Deutschland gesichert werden.

Die deutsche Bundesregierung geht davon aus, dass infolge strikter Einreiseverbote im Zuge der Corona-Krise bis Mai 2020 rund 100.000 Erntehelfer in Deutschland fehlen. Deshalb erteilte sie kürzlich die Genehmigung, im April und Mai jeweils 40.000 Erntehelfer mit dem Flugzeug einreisen zu lassen.

Bauernpräsident Joachim Rukwied zeigt sich angesichts dieser gemeinsamen Aktion von Bauernverbänden und der Lufthansa Group erfreut: „Die Saisonkräfte kommen noch rechtzeitig, wir sind erleichtert. Durch diese Regelung bleiben unsere Betriebe arbeitsfähig. Wir sind froh darüber, dass die Bundesregierung diesen Weg geöffnet hat“, sagte Rukwied im Bayerischen Rundfunk.

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Aus ganz Rumänien wurden Mitte der Woche Erntehelfer, die wieder nach Deutschland einreisen dürfen, mit Bussen zum Flughafen Cluj gefahren. Dort standen zeitweise 1.800 Personen dicht gedrängt.


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