Flächenverbrauch-Ziel für das ganze Jahr schon jetzt überschritten!

Pro Kopf werden in Deutschland jährlich drei Quadratmeter an Fläche neu in Anspruch genommen. Damit ist der Flächenverbrauch in Deutschland immer noch zu hoch, krtitisiert der NABU. Derzeit beträgt der tägliche Flächenverbrauch für Siedlung und Verkehr durchschnittlich 66 Hektar.

Pro Kopf werden in Deutschland jährlich drei Quadratmeter an Fläche neu in Anspruch genommen. Damit ist der Flächenverbrauch in Deutschland immer noch zu hoch, krtitisiert der NABU. Derzeit beträgt der tägliche Flächenverbrauch für Siedlung und Verkehr durchschnittlich 66 Hektar, die nicht mehr für natürliche Nutzungen zur Verfügung stehen. Dabei ist der Boden eine endliche Ressource, mit der sparsamer umgegangen werden muss, so der Naturschutzverein.
 
Das Ziel der Bundesregierung, den täglichen Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, liege somit in weiter Ferne. Der „30-Hektar-Tag“ fiel dieses Jahr bereits auf den 15. Juni. Bis zu diesem Tag wurde seit Anfang des Jahres bundesweit bereits so viel Fläche neu verbaut, dass bis zum Ende des Jahr keine weiteren Flächen für Siedlung und Verkehr neu in Anspruch genommen werden dürften, wollte man das 30-Hektar-Ziel einhalten, hat der NABU errechnet.
 
Obwohl der tägliche Flächenverbrauch von etwa 120 Hektar um die Jahrtausendwende mittlerweile nahezu halbiert wurde, seien zusätzliche Anstrengungen unverzichtbar, um die Neuinanspruchnahme von Flächen möglichst gering zu halten. Auch die Bundesländer sowie Städte und Gemeinden müssten sich dafür zeitlich und räumlich konkrete Flächensparziele setzen.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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