Farm to Fork Strategy

Green Deal Mitteilung verzichtet am Mittwoch auf klare PSM-Reduktionsziele Premium

Rudert Von der Leyen bei Pflanzenschutz- und chemischem Düngereinsatz zurück? Die im Juli proklamierten Minderungsziele von 50 Prozent bis 2030 sind zurückgestellt erfuhr top agrar

Die diesen Mittwoch im Kollegium der Kommission anstehende Verabschiedung einer Mitteilung zum Flaggschiff-Projekt des "Europäischen Green Deals" von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt unverbindlicher daher, als zunächst erwartet.

In der "Farm to Fork"-Strategie verzichtet die Brüsseler Behörde morgen vollständig auf verbindliche Reduktionsziele beim chemischen Pflanzenschnutz und Dünger. Dies erfuhr top agrar am Dienstagabend aus Brüsseler Kreisen.

Erst sollen sich EU-Parlament und Staatschefs äußern

Der für das Green Deal Projekt zuständige Kommissionsvizepräsident Frans Tiemmermans und Präsidentin von der Leyen werden am frühen Mittwochnachmittag zunächst dem EU-Parlament die Mitteilung zum EU Green Deal unterbreiten. Am Donnerstag wird Ursula von der Leyen ihr Vorhaben, die EU bis 2050 zum klimaneutralen Kontinent zu machen, dann den EU-Staats- und Regierungschefs unterbreiten.

Die der Brüsseler...

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Gerner

POPULISMUS PUR. KONTRAPRODUKTIVITÄT PAR EXCELLENCE. 

Oder anders ausgedrückt: Der Radrennfahrer der am schnellsten strampelt, aber in die Falsche Richtung fährt, ist zwar ein flotter Radfahrer. Nur erreicht er das Ziel nicht...

von Andreas Gerner

Was? "Erstmals sollen auch Verbraucher mit am Tisch sitzen"

Der richtige Schritt Wäre, dass endlich Fachleute am Tisch säßen!!! Und die weitgehend ahnungslosen Politiker müssten auch an die Aussagen der Fachleute gebunden sein. Stattdessen kommen sogar noch ahnungslosere Laien an den Tisch. Das ist doch die totale Bankrotterklärung! Hört mal auf die Mehrheit bei den Dingen die der Bürger längst versteht: Kerosinsteuer, Schwerölsteuer, Atomausstieg, Tempolimit, Förderung Biokraftstoffe, Korruptionsbekämpfung.... Da gibt es im Volk deutliche Mehrheiten für sinnvolle Dinge und Ihr Politiker arbeitet immernoch dagegen. Und jetzt ausgerechnet dem Bürger auf´s Maul schauen, bei einem Themenkomplex den er nicht begreifen kann und von Medien, NGOs und Ökoparteien verblendet wurde (Nitratlüge, Märchen: "Extensiver=besser", Lüge vom Insektensterben, Märchen: "die immer intensivere Landwirtschaft"...)??? Liebe Politiker. Ich zweifle an Eurem Verstand und an Euren Absichten.

von Gerd Uken

Mit fehlen die Worte

Ehrlichkeit war angesagt laut Frau Klöckner aber davon ist bis jetzt noch nichts zu merken.... Man muss sich nicht wundern über das Wahlverhalten der Bürger!!

von Andreas Gerner

Das Klimaziel ist ein guter, wenn auch schmerzhafter Ansatz.

In den nächsten Jahren wird auch den anderen Ländern klar werden, dass die Welt zwingend und dringend beim CO2 Ausstoß reduzieren muss. Wenn wir Europäer uns jetzt "schon" eine Strategie und Marschrichtung zurecht legen, ist das wohl sinnvoll. Wie das allerdings erreicht werden soll, wenn gleichzeitig die EINZIGE Möglichkeit, CO2 aus der Atmosphäre zu holen, nämlich PFLANZENWACHSTUM massiv zurückgefahren wird, ist mir schleierhaft. Was bringt das dem Klima, wenn unsere Nahrung, die wir eigentlich effizient, nachhaltig und mit Klimabonus bei uns erzeugen können, stattdessen (unter viel mehr PSM Einsatz) aus Brasilien und Bolivien kommt, wo die nötigen Flächen dafür per Brandrodung von Regenwald freigemacht werden, und das Zeug dann mittels Schweröl über den Ozean zu uns verfrachtet wird? Populismus siegt wieder einmal über Sachverstand und Wissenschaftlichkeit.

von Klaus Müller

Welche Verbraucher?

Die Verbraucher, die bei den EU-Wahlen 20 % grün gewählt haben? Oder die Verbraucher, die täglich an der Ladenkasse 6% grün wählen?

von Rudolf Rößle

Klimaneutral

geht gar nicht in unserer Gesellschaft. Um das zu erreichen dürfte es keine Mülldeponien mehr geben sondern nur noch Recyclinghöfe. Fossile Energieträger dürften dann auch der Vergangenheit angehören. Ansonsten muss es Ablasszertifikate geben die täuschen und lügen.

von Markus Vagts

Wenn die Verbraucher

mit am Tisch sitzen, wäre es schön, wenn sie auch bezahlen ( können ) was sie mit entscheiden.

von Willy Toft

Ob nun endlich die Vernunft obsiegt?

Da wird kein Bauer zuviel Mittel einsetzen, zum einen die Kosten, zum anderen will Keiner mit den "Hilfsmitteln" der Umwelt schaden! Wir denken in Generationen, wann sieht die Politik das endlich mal ein?

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