EUROPA/GAP-Reform 2020/Öko-Anforderungen

Mehr Öko künftig freiwillig oder verpflichtend lautet eine Gretchenfrage

EU-Agrarkommissar Hogan verteidigt Anreizsysteme und Freiwilligkeit für eine grünere GAP 2020. Wieviel Freiwilligkeit verträgt die GAP-Reform 2020 bei den Eco Schemes, um Umwelt-und Klimaanforderungen bewältigen zu können, ohne die Landwirte mit mehr büroratischem Aufwand zu erdrücken? Eine Diskussion im EP-Agrarauschuss legte den Dissens offen.

EU-Agrarkommissar Phil Hogan verteidigte im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments seinen Vorschlag für freiwillige "Öko Schemes" im neuen Durchführungsmodell der GAP ab 2020. Grüne, liberale und sozialdemokratische EU-Abgeordnete wandten sich in der Aussprache gegen Freiwilligkeit bei den Umwelt- und Ökoanforderungen für Landwirte und fordern klare Vorgaben bei Umweltzielen und Indikatoren.

Hogan trat im Austausch mit den EU-Abgeordneten dafür ein, dass es auch in der GAP 2020 für einjährige Umweltmaßnahmen weiterhin Prämien als Teil der Direktzahlungen geben solle. Die neue Umweltarchitektur ermögliche einer grünere GAP und daher sollten seiner Meinung nach die "Eco-Schemes" freiwillig bleiben und in den Ermessensspielraum der Mitgliedstaaten und den Landwirten überlassen bleiben. Dies werde den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den unterschiedlichen Regionen der EU am Besten gerecht.

Grüne halten es für naiv zu glauben, dass die EU-Staaten zu einer grüneren GAP beitragen

Dieses Verständnis von Subsidiarität wird von den...


Diskussionen zum Artikel

von Paul Siewecke

Öko geht nur freiwillig!

Wer seinen Betrieb nach den ökologischen Richtlinien bewirtschaften will, der muss von dieser Wirtschaftsweise auch überzeugt sein, sonst wird das nix! Da braucht es vor allem auch viel Toleranz gegenüber Rückschlägen und suboptimalen Ergebnissen, sowie viel Einsatzbereitschaft, aus ... mehr anzeigen

von Karlheinz Gruber

die Grünen und Co werden erst

zufrieden sein, wenn der letzte freie Bauer in einer Ökokolchose verschwunden ist, und das Land wieder dem Staat gehört, der Bauer der Leibeigene ist, und sie nach Gutsherrenart mit uns umgehen können. Aber das werden sie bis zur Erreichung nie zugeben

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen