Mortler schließt Schwarz-Grün nicht aus Premium

Nicht ausschließen will die agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Marlene Mortler, eine schwarz-grüne Zusammenarbeit im Bund. „Einen Koalitionspartner kann man sich nicht backen“, sagt die CSU-Politikerin. Gleichzeitig übt Mortler scharfe Kritik an der gegenwärtigen Agrarpolitik der Grünen.

Nicht ausschließen will die agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Marlene Mortler, eine schwarz-grüne Zusammenarbeit im Bund. „Einen Koalitionspartner kann man sich nicht backen“, sagt die CSU-Politikerin im Interview mit AGRA-EUROPE.

Gleichzeitig übt Mortler scharfe Kritik an der gegenwärtigen Agrarpolitik der Grünen. Sie wirft ihnen vor, nicht mit einer Stimme zu sprechen und widersprüchliche Positionen zu vertreten. Das von der grünen Bundestagsfraktion vorgelegte Papier zur Tierhaltung wertet Mortler als „freundlich im Ton, aber in der Sache wenig substantiell“.

Entschieden weist die fränkische Abgeordnete an der Forderung nach strengeren ordnungsrechtlichen Vorgaben für die Landwirtschaft zurück. Man könne die bäuerlichen Betriebe nicht mit immer höheren Auflagen überziehen, „weil diese ihnen die Luft zum Atmen nehmen“. „Folgerichtig“ nennt Mortler die Besetzung des Bundeslandwirtschaftsministeriums durch die CSU und verweist auf den hohen Stellenwert von Landwirtschaft und ländlichen Räumen in ihrer Partei. „Die Landwirtschaft ist mit den CSU-Ministern im Bund gut gefahren“, erklärt die langjährige Abgeordnete.

Bundeslandwirtschaftsminister ...

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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