Pferdefleischskandal kurbelt Frischfleischkonsum an

Der Appetit der Briten auf frisches Rind- und Lammfleisch hat im Zuge des Etikettenschwindels mit Pferdefleisch deutlich zugenommen. Wie die Absatzförderungsorganisation für englisches Rind- und Lammfleisch (EBLEX) mitteilte, hat der mengenmäßige Absatz von frischem Lammfleisch um 26,3 % zugelegt.

Der Appetit der Briten auf frisches Rind- und Lammfleisch hat im Zuge des Etikettenschwindels mit Pferdefleisch deutlich zugenommen. Wie die Absatzförderungsorganisation für englisches Rind- und Lammfleisch (EBLEX) mit Verweis auf eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens Kantar Worldpanel mitteilte, hat der mengenmäßige Absatz von frischem Lammfleisch im Zeitraum vom 24. März bis zum 14. April 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 26,3 % zugelegt. Gleichzeitig sei der Rindfleischabsatz um 10 % gestiegen; um denselben Prozentsatz erhöhte sich der Verkauf von Rinderhackfleisch.

Derweil kauften die Briten auch 7 % mehr erstklassiges Bratenfleisch und 5 % mehr Steaks. Dagegen fiel die Nachfrage nach Rindfleisch-Burgern um 43 % und nach Tiefkühlkost mit Rindfleisch um 18 %. „Dies zeigt, dass die Verbraucher vermehrt mit Rohprodukten kochen, was für den Rind- und Lammfleischsektor sehr ermutigend ist“, erklärte der EBLEX-Abteilungsleiter Nick Allen.

Im Zuge des Skandals um als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch wurden nach Angaben der nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörde (FSA) 150 Stichproben untersucht. Den Testergebnissen zufolge lag der Anteil von Pferde-DNA in keiner der Proben bei 1 % oder mehr. (AgE)


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