Rindfleisch läuft nicht rund Premium

Für Bullenmäster geht die Rechnung derzeit überhaupt nicht auf. Hohe Futterkosten, schlechte Preise – und das bei knappem Lebendangebot. Wo hakt der Markt?

Bullenmäster können mit dem Rindfleischmarkt in den letzten Monaten nicht zufrieden sein. Während sich die Schlachtkuhpreise nach den dürrebedingten Abstockungen des Jahres 2018 deutlich erholten, schauen die Mäster in die Röhre. Vor Ostern wollten einige Rinderschlachter für die R-Bullen nicht einmal mehr 3,50 € pro kg SG bezahlen. So tief lagen die April-Preise zuletzt vor acht Jahren. Mittlerweile haben sich die Jungbullenpreise zwar gefangen – aber nicht wegen besserer Fleischnachfrage, sondern aufgrund eines sehr schwachen Angebots.

Ostern fand nicht statt

Bullenmäster kennen das saisonale Auf und Ab der Preise: Ab dem Spätsommer ziehen die Erlöse normalerweise bis zum Jahresende an. Nach dem Weihnachtsfest geben sie dann kurzfristig nach, um sich zur Osterzeit wieder zu erholen. Wer aber in diesem Jahr darauf hoffte, wurde bitter enttäuscht. Schon rund zwei Monate vor Ostern gingen die Bullenpreise rapide zurück. Kurz vor dem Fest rutschten Erzeugererlöse weiter ab und lagen 40 Cent pro kg SG unter der Vorjahresniveau (s. Übersicht 1). Einige Unternehmen...

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