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Andreas Beckhove

Ressort Markt

Ich beschäftige mich mit landwirtschaftlichen Agrarmärkten. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf den Vieh- und Fleischmärkten. Mit Analysen, Reportagen und Interviews versuche ich die Agrarmärkte transparenter zu machen. Mein Ziel: Faire Erlöse für alle Landwirte.

Anregungen, Fragen, Wünsche?

Mein Bezug zur Landwirtschaft

Ich komme von einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Schweinemast und Ackerbau. Als weichender Erbe war es für mich immer selbstverständlich, im Stall oder auf dem Schlepper mitzuarbeiten. Dadurch fühle ich mich bis heute tief verbunden mit Hof und Landwirtschaft. Nach zwei praktischen Jahren auf einem niedersächsischen Hof und einem neuseeländischem Milchviehbetrieb habe ich Landwirtschaft studiert. Dabei haben mich Agrarpreise und Marktentwicklungen immer fasziniert, weil sie oft dynamisch und überraschend sind. Seit 2010 bin ich nun bei top agrar im Ressort Markt. Durch meine vorherigen beruflichen Stationen bei einer Interessensvertretung für Schweinehalter und in der Futtermittelbranche, schlägt in meiner Brust vor allem ein Herz für Tierhalter. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie viel Arbeit in tierischen Lebensmitteln steckt, und kann den Ärger gut nachempfinden, wenn sich der Aufwand am Ende nicht lohnt. Dieses Risiko wird es auf freien Märkten immer geben. Ich diskutiere oft und gerne mit Landwirten und Kollegen über Preise. Wir sind nicht immer einer Meinung.

Mein Statement

Mindestpreise und staatliche Quoten sind für mich Träumerei. Bessere Preise gibt es vor allem, wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot. Das gilt für Getreide genauso wie für Fleisch oder Milch. Bauern sollten einen Marktüberblick haben, damit sie auf Augenhöhe verhandeln können. Wir wollen bei top agrar die Agrarmärkte transparenter machen.

Meine Artikel

Wertvoller Dünger

Gülle und Gärreste plötzlich gesucht!

vor von Andreas Beckhove

Hohe Kosten für die Gülleverwertung sind ein massiver Wettbewerbsnachteil in viehdichten Regionen. Doch nun dreht sich der Wind. Gülle und Gärreste sind plötzlich gesucht.

Ferkelmarkt

Ferkelpreise: Nur langsam besser

vor von Andreas Beckhove

Die Ferkelpreise steigen langsam an, doch die Unsicherheit bleibt groß. Eindeutig ist, dass das Ferkelangebot in den nächsten Monaten rapide sinkt.

Laut dem Präsidenten des Deutschen Tierschutzbunds hätte die Regierung die ASP-Katastrophe verhindern können. Er zieht den Vergleich zu Corona. Hauptproblem sei auch das Haltungssystem.

Rindfleisch gesucht

Bullenpreise steigen immer weiter

vor von Andreas Beckhove

Das Weihnachtsgeschäft treibt die Nachfrage nach Jungbullen weiter an. Geht bei den Preisen noch was?

Schlechte Preise und steigende Futterkosten trüben seit Monaten die Stimmung. Etliche Mastställe sind nicht oder unterbelegt. Was bedeutet das für den Markt? Heribert Breker hat nachgerechnet.

Viehhandelsplattform

Bullship - Rund 1.000 aktive Anzeigen!

vor von Andreas Beckhove

Seit Anfang 2021 können Rinderhalter über die Bullship-App Tiere digital handeln. Die Resonanz ist groß und dürfte mit der neuen Webseite weiter steigen.

Die Vertreter von Rewe, Böseler Goldschmaus, Simon Fleisch und German Meat sehen weiterhin eine Zukunft für deutsche Schweinehalter. Dafür müssen jetzt die Weichen gestellt werden.

„Jeder zweite deutsche Schweinehalter will aussteigen“. Diese mahnende Botschaft schickt die ISN an die Ampel-Parteien in Berlin. Der Politik unterstellt sie „unterlassene Hilfeleistung“.

Weniger Gülleanfall und hohe Preise für Mineraldünger führen dazu, dass das Interesse an Wirtschaftsdünger steigt. Beim Landvolk rechnet man mit einer guten Verhandlungsposition für Tierhalter.

Die Unabhängige Erzeugergemeinschaft (UEG) Hohenlohe-Franken vermarktet 4.600 Schweine/Woche über das Gutfleisch-Programm der Edeka Südwest. Wir haben über LEH, Boni und Herkunft diskutiert.

Preiskrise am Schweinemarkt

EU-Kommission lehnt PLH ab

vor von Andreas Beckhove

In den vergangenen Tagen kamen Gerüchte auf, Brüssel plane die Private Lagerhaltung zu fördern, um den Schweinemarkt zu entlasten. EU-Agrarkommissar Wojciechowski hält nichts davon.

Schweinehalter warten vergeblich auf Bodenbildung am Schweinemarkt. Am Mittwoch ging es sogar weiter abwärts für Mastschweine. Die Ferkelvermarktung wird dadurch immer schwieriger.

Seit 2001 macht QS Lebensmittel sicherer und bekommt dafür gute Noten von Verbrauchern. Dem Wunsch nach Protektionismus oder einer politischen Agenda erteilt Dr. Alexander Hinrichs eine Absage.

Die Preiskrise dürfte noch anhalten, befürchtet Dr. Albert Hortmann-Scholten (LWK). Im nächsten Jahr sieht er aber Entlastung. Die kommt dann vor allem vom Weltmarkt.

Schlachtrinder sind knapp und gesucht. Die Erzeugerpreise für Jungbullen legen von Woche zu Woche immer weiter zu. Und die Aussichten bleiben gut.

Ein kleineres Angebot und weniger Exportabhängigkeit könnten dem Schweinemarkt aus der Krise helfen, glauben viele. Steffen Reiter von der Exportorganisation German Meat sieht das völlig anders.

Sauenhalter ächzen zudem unter den hohen Futterkosten. Erzeugervertreter warnen: „Wenn das nicht schnell besser wird, verlieren wir in den nächsten Monaten jeden fünften Sauenhalter.“

12/2021

Themen in der Ausgabe:

  • Gräser: Herbizideresistenzen im Überblick
  • Wertvolle Gülle
  • Mama allein zu Haus: Was Frauen nach der Familienphase bewegt