Themen / Afrikanische Schweinepest ASP

Seit Mitte September 2020 hat der ASP-Erreger auch Deutschland erreicht. Was das bedeutet, welche Vorkehrungen Schweinehalter jetzt treffen müssen sowie die neuesten Infos zur Verbreitung haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert seit Monaten in Osteuropa - einen Fall gab es auch bei einem Wildschwein in Belgien. Früh war das Virus in Polen nah an die deutsche Grenze gerückt. Das Land versuchte mit Absperrungen, intensiver Wildschwein-Bejagung und Keulung großer Schweinebestände eine Ausbreitung einzudämmen. Vor allem die kleinen Hinterhofhaltungen von Hausschweinen galten als Problem.

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Afrikanische Schweinepest

Sechs neue ASP-Fälle, Kernzone deutlich erweitert

vor von Henning Lehnert

Im gefährdeten Gebiet im Südosten Brandenburgs wurden heute sechs neue ASP-Fälle amtlich bestätigt. Die Kernzone wurde deutlich erweitert und eine neue Pufferzone eingerichtet.

Enno Garbade, Vorsitzender des Landvolk Arbeitskreises Sauenhaltung, warnt vor Panikverkäufen bei Schlachtschweinen. Und Mäster müssten jetzt den Ferkelerzeugern helfen.

Am gestrigen Mittwoch sind in Brandenburg fünf weitere Kadaver entdeckt worden. Bei einem Wildschwein konnte der ASP-Verdacht heute vom FLI bestätigt werden.