EU-Kommission erwartet höhere Rapserträge

Die Vegetationsbedingungen für die Winterungen in der EU-28 waren zuletzt insgesamt vorteilhaft, so dass die Rapspflanzen sich gut entwickeln konnten. In fast allen Regionen war es zuletzt etwas wärmer als im langjährigen Mittel und die Bodenfeuchte war trotz anhaltender Trockenheit noch zufriedenstellend.

Die Vegetationsbedingungen für die Winterungen in der EU-28 waren in den vergangenen Wochen insgesamt vorteilhaft, so dass die Rapspflanzen sich gut entwickeln konnten. In fast allen Regionen war es zuletzt etwas wärmer als im langjährigen Mittel und die Bodenfeuchte war trotz anhaltender Trockenheit noch zufriedenstellend. Die Regenfälle der vergangenen Tage kamen allerdings trotzdem gerade recht, vor allem in Portugal.

Der agrarmeteorologische Prognosedienst der EU-Kommission (MARS) hat seine Ertragsschätzung für Raps zur Ernte 2015 in seinem aktuellen Monatsbericht leicht nach oben korrigiert. Mit einem durchschnittlichen Ertrag von 33,5 Dezitonnen je Hektar erwarten die Experten nun eine Dezitonne je Hektar mehr. Der langjährige Schnitt würde damit um fast sieben Prozent übertroffen werden. Der Rückgang gegenüber den sehr guten Erträgen aus dem Vorjahr wäre mit schätzungsweise sechs Prozent zudem deutlich geringer.

Auch das Ertragspotenzial in Deutschland hat sich laut MARS deutlich verbessert. Mit fast 43 Dezitonnen je Hektar schätzen die Experten aktuell rund drei Dezitonnen je Hektar mehr als noch vor einem Monat. Das wären fast 13 Prozent mehr als im langjährigen Mittel. (AMI)
 

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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