Rindermast

NRW: Haltungsvorgaben bei Rindern steigen, aber nicht so schnell Premium

NRW-Rindermäster müssen sich auf strengere Vorgaben bei der Tierhaltung einstellen. Das MUNLV plant aber keine schnelle Umsetzung der geplanten Tierschutzleitlinie.

Die niedersächsische Tierschutzleitlinie „Rindermast“ sorgt auch unter NRW-Bullenmästern weiter für Diskussionen. Sie dient als Vorlage für NRW und wäre für viele Mäster eine große Herausforderung. Der Chef-Veterinär des NRW-Landwirtschaftsministeriums (MUNLV) Prof. Dr. Friedhelm Jaeger versuchte deshalb bei der gestrigen Arbeitskreissitzung des WLV in Münster, den Mästern die Angst vor einer schnellen Umsetzung der neuen Vorgaben zu nehmen. „Wir wollen die Leitlinie nicht einfach scharf stellen“, stellte er klar. Es gehe darum einen Prozess anzustoßen und man sei gesprächsbereit, so Jaeger. Er halte grundsätzlich aber ein verlässliches Regelwerk für die Haltung von Mastrindern für notwendig, weil aus Brüssel und Berlin auf absehbare Zeit kein Vorstoß zu erwarten sei. Die Länder müssten deshalb in Vorleistung treten.

Jaeger sieht die Leitlinie auch als Bestandteil der nationalen Nutztierstrategie. „Es macht keinen Sinn die Rinder dabei außen vor zulassen“. Außerdem brauche man eine Grundlage für mögliche Förderungen in der Rinderhaltung. Es gehe auch darum Planungssicherheit für die Betriebe zu schaffen. In ...

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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