Rentabilität der Schweinemast nicht verbessert

Im Vergleich zum Vormonat sind die Aufwendungen für die Schweinemast im August gesunken. Sowohl für den Ferkeleinkauf als auch für Futtermittel mussten die Schweinemäster weniger ausgeben. Allerdings fiel der Schlachterlös ebenfalls geringer aus, sodass der Effekt verpuffte.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Aufwendungen für die Schweinemast zwar im August gesunken. Sowohl für den Ferkeleinkauf als auch für Futtermittel mussten die Schweinemäster weniger ausgeben. Allerdings fiel der Schlachterlös ebenfalls geringer aus, sodass der Effekt verpuffte. Bei der Gegenüberstellung der Ferkel- und Futterkosten und dem Schlachterlös ergibt sich im August eine Bruttomarge von 11,80 Euro je Schwein.

Die Bruttomarge ist eine Modellrechnung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis von Nettowerten und durchschnittlichen biologischen Leistungen. Um sämtliche Kosten zu decken wie Tierarzt, Energie sowie die Kosten für Stallplatz und Arbeitserledigung sind 15 bis 20 Euro notwendig. Bislang bleibt der von Erzeugerseite erhoffte Preisanstieg aus.

Der anhaltende Exportstopp für europäisches Fleisch nach Russland und eine häufig schwache Inlandsnachfrage nach Schweinefleisch verhinderten dies. Zusätzlich erhöhte eine gestiegene Produktion den Angebotsdruck. Im ersten Halbjahr 2015 wurden gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutschlandweit 2,5 Prozent mehr Schweine geschlachtet. AMI

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