Videoreport Teil 2 Striegel & Hacke

Tipps: In 8 Tage junger Maissaat striegeln - so gehts!

Um den eine Woche alten Mais nicht herauszustriegeln, ist eine sehr sensible Maschineneinstellung, ein sehr ebenes Saatbett und eine exakt eingehaltene Fahrgeschwindigkeit entscheidend.

Im zweiten Teil unserer Videoreportage zum Striegeln und Hacken auf dem Hof von Henning Fockenbrock sind wir nun am 8.6.2021 angekommen. Henning hat vor acht Tagen den Mais gelegt. Vorher war hier Feldgras. Im Video erklärt er, wie wichtig die Einarbeitung ist, damit es nicht wieder durchkommt. Er hat es gefräst und das Saatbett sehr intensiv mit der Kreiselegge vorbereitet.

Gelegt hat er 9 Maiskörner/m2, nach der mechanischen Unkrautbekämpfung bleiben 8/m2 übrig, der Verlust ist miteinkalkuliert. Nach acht Tagen sind die kleinen Maispflanzen da. Man darf auf keinen Fall schneller als 2 km/h striegeln, Henning fährt 1,7 km/h, jede Änderung ist hier entscheidend: Wird das Unkraut rausgezogen und die Pflanze nicht. Den Striegel muss man dazu sehr sensibel einstellen.

Ein Problem sind Bodensenken oder Unebenheiten, die die Kreiselegge nicht rausbekommen hat. Hier verändert sich dann der Winkel der Zinken und Maispflanzen werden rausgerissen, daher gilt es, den Boden möglichst eben hinzubekommen. Auch der Frontpacker hat sich dazu bewährt. Alles weitere erklärt Henning im Gespräch mit top agrar-Chefredakteur Guido Höner.

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Für eine Videoreportage haben wir einen Betrieb eine Saison lang beim Striegeln und Hacken begleitet. Im recht nassen Jahr 2021 war die mechanische Unkrautkontrolle eine echte Herausforderung.