Regio Agrar Bayern

BR-Redakteurin Schneider: "Verbraucher bleiben Schnäppchenjäger"

Die umstrittene Redakteurin des Bayerischen Rundfunks spricht über "Land schafft Verbindung" und die Bauernpetition zu ihrer Absetzung. Und erklärt, warum Verbraucherschelte nichts nutzt.

Christine Schneider und die Bauern – das ist kein einfaches Verhältnis. Die Redakteurin für Landwirtschaft und Umwelt beim Bayerischen Rundfunk und langjährige Moderatorin der Sendung "Unser Land" berichtet vielen Landwirtsfamilien zu kritisch über die Agrarbranche.

Als Schneider am Abend nach den ersten, großen Bauerndemos im Oktober 2019 in der Rundschau auftrat, waren ihre Aussagen manchen Landwirte zu viel: Sie starteten eine Petition zu ihrer Absetzung aus der Redaktion.

Das bewegt die Redakteurin mittlerweile "0", wie sie bei einer top agrar-Livediskussion auf der Regio Agrar Bayern sagte. Sie erklärte zudem, warum "Land schafft Verbindung" mit den Bauerndemos zuletzt weniger Aufmerksamkeit in den Medien erzielte: "Sie demonstieren jedes Mal wieder gegen die Düngeverordnung, irgendwann muss man daher über andere Themen berichten."

Auch Verbraucherschelte helfe den Landwirte in ihrer aktuellen Situation nicht weiter, sagte Schneider. "Der Verbraucher ist ein Schnäppchenjäger und wird sich nicht ändern", prognostizierte sie, und forderte stattdessen: "Wenn die Verbraucher bestimme Wünsche z.B. zum Umweltschutz haben, muss der Staat die enstprechenden Rahmenbedingungen schaffen."

Die Redaktion empfiehlt

Christine Schneider, ehemalige Moderatorin von „Unser Land“, berichtet vielen Bauern zu kritisch über die Landwirtschaft. Sie hält den Blick von außen aber für wichtig.


Diskussionen zum Artikel

von Martin Krautter

Neutral?

Es ist leider so wenn man keinen neutralen Journalismus betreiben kann ist man auch nicht für diese Aufgaben qualifiziert. Hier kann Frau Schneider auch unser anliegen mit der Düngeverordnung mit mehr hören, weil das gegen Ihre Ideologie geht und daher möchte sie auch nicht mithelfen ... mehr anzeigen

von Matthias Zahn

@Rösle

Ob eine Änderung des Kartellrechts etwas bringt hängt davon ab ob wir Bauern willens sind es zu nutzen! Die bisherige Möglichkeiten, welche uns das Agrarmarktstrukturgesetz gibt, werden ja auch nicht genutzt. Wir dürfen 3,5 % der europäischen Milchmengen je EG bündeln. Heißt, wir ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Rahmenbedingungen schaffen

hört sich positiv an, denn dann müsste der Bürokrempel weniger werden. Genehmigungen billig und einfach sein. So wie die Autoindustrie mehr oder weniger die Batterieentwicklung geschenkt bekommt, sollten die Kosten des neuen Ordnungsrechts auch vom Staat übernommen werden. Das ... mehr anzeigen

von Otto Klapfenberger

Wenn die FFF

Kidies monatelang demonstrieren wird monatelang berichtet. Jetzt nachdem Steuererhöhungen fürn "klimawandel" beschlossen wurden, sind auch unsere GEZ Medien zufrieden. Es wird ja auch an euch gedacht mit den Rundfunkgebühren.

von Matthias Zahn

Hört auf mit dem Verbraucher.....

Der Verbraucher kann am System nix ändern. 1. Der Handel hat zuviel Macht. 2. Geht die Nachfrage (z.B. durch Corona) zurück produzieren wir Bauern lustig weiter ohne die Nachfrage im Blick zu haben.... Bei Punkt 1 muss die Politik ihre Hausaufgaben machen und bei Punkt 2 wir Bauern!!!

von Andreas Gerner

Frau Schneider hat sich endlich zu entschuldigen !

Frau Schneider hat am Abend des 22.10. unwahre Aussagen verbreitet und muss diese zurücknehmen. Folgende Behauptungen dürfen nicht stehen bleiben: 1. Die Landwirte bekämen Milliarden "von den Stadtmenschen" und hätten dafür endlich Gegenleistung zu erbringen 2. Biobauern seien gegen ... mehr anzeigen

von Johann Schneider

Schuld am Schnäppchenjagen

Sind nicht die Verbraucher,sondern die,die ihnen die Schnäppchen vor die Füße werfen.Welcher Landwirt würde Diesel für 1,20 kaufen,wenn er ihn für 0,80 haben kann?

von Christian Bothe

Fr. Schneider

"Der Verbraucher ist ein Schnäppchenjäger und wird sich nicht ändern", dieses Zitat muß man leider so sehen und das kann ich nur bestätigen ( Wohne über einem NORMA Markt). Ist zwar zum Leidwesen unserer Landwirte, seit langem aber Fakt! Man sollte aber bei der Diskussion nicht den ... mehr anzeigen

von Volker Grabenhorst

Diese Links-Grüne Medienmeute, die permanent Ihre eigene Meinung als vermeintlichen "Mainstream" publiziert, straft man am Besten mit Ignoranz. Objektiver, sachlicher Journalismus ist von diesen ideologisch verblendeten Figuren ohnehin nicht zu erwarten.

von Wilhelm Grimm

Frau Schneider ist unfähig.

Der Verbraucher hat Wünsche, ja. Die sind aber durch ständige Gehirnwäsche entstanden, auch durch Frau Schneider. Diese Wünsche soll der Staat erfüllen, dh. der Steuerzahler. Wenn der nicht will, der Landwirt. Aber wie Frau Schneider sagt; Der Verbraucher wird immer ein ... mehr anzeigen

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