Fakten statt Vorurteile

Ist die Fuchsjagd noch zeitgemäß?

Der DJV hat ein Frage-Antwort-Papier zur Raubsäuger-Jagd veröffentlicht. Darin liefern die Jäger Fakten statt Vorurteile. Beispielhaft für den Wiesenvogelschutz steht das Bremer Blockland.

Das Überleben seltener Arten ist zumeist abhängig von drei Faktoren: Witterung, Lebensraum und Prädation. In einem Frage-Antwort-Papier hat der Deutsche Jagdverband (DJV) jetzt Vorurteile gegenüber der Jagd auf Raubsäuger unter die Lupe genommen und liefert Fakten. Grundlage sind mehr als ein Dutzend aktuelle überwiegend wissenschaftliche Studien.

Die Bejagung von Fleisch fressenden Säugern wie Fuchs, Marderhund oder Waschbär ist wichtig, zeigt beispielhaft das Bremer Blockland. Dort arbeiten Naturschützer, Landwirte und Jäger zusammen, um Wiesenbrüter wie Uferschnepfe, Großer Brachvogel und Kiebitz zu schützen. In einem Video stellt der DJV jetzt das Projekt vor.

Fazit: Die Lebensraumgestaltung durch Vogelschützer gemeinsam mit Landwirten ist eine wichtige Grundlage, doch reicht allein nicht aus. Seit Beginn der intensiven Fuchsjagd ist die Zahl der Wiesenvögel innerhalb weniger Jahre um etwa 60 % gestiegen. Der Schlüssel des Erfolges liegt im Miteinander.