Der Raps braucht Bor

Raps Erster Bormangel wird sichtbar. In diesem trockenen Herbst sollte auf eine Bordüngung nicht verzichtet werden.
Bild: Droste

Immer noch begrenzt die Trockenheit die Borverfügbarkeit für den Raps. Die Bedingungen lassen an den Herbst 2016 erinnern, in dem es auf Einzelflächen zu Symptome durch temporären Bormangel kam. Aktuell werden erste Einzelpflanzen in NRW mit gleicher Symptomatik beobachtet.

Die Pflanzen reagieren mit „Büschelwuchs“, da sie unterhalb bereits gebildeter Blätter bei einsetzendem Wuchs neue Seitentriebe bilden. In diesem Fall sollten Sie kurzfristig 150-200 g/ha Bor über das Blatt verabreichen. Aber auch um einen Mangel vorzubeugen ist eine Behandlung ab dem 4-5 Blattstadium in diesem Herbst sinnvoll.

Geeignet sind u.a. 1,25-1,5 l/ha Lebosol Bor oder auch die Kombination aus 1,0-1,35 l/ha Lebosol Bor + 5,0 kg/ha Epso Comitop oder 1,0 l/ha Lebosol Bor (150 g Bor) + 5 kg/ha Epso Microtop (45 g Bor).
Die Maßnahme können Sie mit Wachstumsregler- und/oder Insektizidmaßnahmen kombinieren.
 
Beachten Sie bitte die Zulassung, Gebrauchsanleitung und regionale Hinweise.

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