Auftragsbücher von GEA so gut gefüllt wie nie

GEA Im zweiten Quartal 2018 hat GEA beim Auftragseingang den Wert aus dem Vorjahr übertroffen und einen neuen Höchstwert für ein Quartal erreicht.
Bild: Pressebild

Der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer GEA, einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie, konnte sich im zweiten Geschäftsquartal 2018 über ein ausgesprochen großes Interesse an seinen Produkten freuen.

Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 11,4 % auf einen Rekordwert von 1,38 Mrd Euro. Auch beim Umsatz konnte der Anlagenbauer für den Zeitraum April bis Juni 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Zuwachs verbuchen, und zwar um 7,8 % auf 1,23 Mrd Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) verbesserte sich um 11,3 % auf 87,6 Mio Euro.

Der GEA-Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas hält neben der guten Nachfrage die Innovationskraft des Konzerns für einen Erfolgsfaktor. Auch die jüngsten Akquisitionen hätten sich positiv auf die Bilanz ausgewirkt, wohingegen es durch Währungseffekte zu Gegenwind gekommen sei.

Verhaltener fiel laut GEA allerdings das Zwischenresümee mit Blick auf das erste Geschäftshalbjahr aus. Zwar kam es auch hier beim Auftragseingang im Vergleich zur Vorjahresperiode zu einem Anstieg um 4,6 % auf 2,49 Mrd Euro und zu einem Erlösplus von 5,8 % auf 2,27 Mrd Euro. Das EBIT verschlechterte sich jedoch um gut ein Fünftel auf 111,1 Mio Euro. „Belastungen durch den starken Euro und Materialkostensteigerungen sowie der daraus entstehende Margendruck bedeuten nach wie vor große Herausforderungen für die Erreichung unserer Margenziele“, kommentierte Oleas die Halbjahreszahlen. Daher sind die Erwartungen der Konzernführung für das Gesamtjahr zwiegespalten.

Während auf Basis der Halbjahreskennzahlen derzeit von einem Umsatzwachstum am oberen Rand des veröffentlichten Prognosekorridors ausgegangen wird, also von einem Zuwachs in Höhe von 5 % bis 6 %, dürfte sich die operative Marge des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wohl am unteren Rand des Prognosekorridors bewegen.

Konkret wird sie laut Geschäftsbericht 12 % bis 13 % des Umsatzes betragen. Dem Wegfall der Erträge aus den Immobilienverkäufen im Geschäftsjahr 2017 sowie erwarteten höheren IT­Infrastrukturkosten für das Geschäftsjahr 2018 steht GEA zufolge eine Margenverbesserung der operativen Segmente gegenüber.

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