BWV informierte in Kaiserslauterer Innenstadt über Landwirtschaft

Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit wird immer wichtiger. Aktion des BWV in Kaiserslautern
Bild: www.bwv-rlp.de

Immer weniger Menschen kommen in ihrem Alltag direkt mit der Landwirtschaft in Berührung. Insbesondere dem steigenden Anteil der urbanen Bevölkerung fehlt oftmals die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Produktion ihrer Lebensmittel zu informieren. Diese Entwicklung betrachtet der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd (BWV), Eberhard Hartelt, mit großer Sorge.
 
Immer mehr Wissen über die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte gehe verloren, gleichzeitig entstünden in der Gesellschaft Vorurteile gegenüber dem Berufsstand und falsche Vorstellungen über die Tätigkeit eines Bauern.

Vor diesem Hintergrund beteiligte sich der BWV auch in diesem Jahr am Aktionstag der deutschen Landwirtschaft. Unter dem Motto „Triff deinen Bauern“ konnten alle interessierten Bürger in der Kaiserslauterer Innenstadt direkt mit Landwirten aus verschiedenen Produktionsrichtungen ins Gespräch kommen. Diese standen Rede und Antwort zu ihrem beruflichen Alltag, modernen Produktionsmethoden und der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel aus der Region. Die bundesweiten Aktionstage folgen der Idee, Landwirtschaft im städtischen Umfeld ins Gespräch zu bringen und die Bevölkerung zum Dialog einzuladen.

Für BWV-Präsident Hartelt ist der unmittelbare Kontakt zu den Menschen außerhalb der Landwirtschaft von großer Bedeutung für die Branche. Den meisten Verbrauchern begegne der Berufsstand nur noch in Schlagzeilen über Ernteausfälle oder in Berichten zu Verfehlungen einzelner Betriebe. Es sei deshalb von enormer Wichtigkeit Aufklärung zu betreiben, um ein realistisches Bild der landwirtschaftlichen Produktion zu vermitteln. Dabei soll auch für den Genuss und die Wertschätzung dessen geworben werden, was vom Feld und aus dem Stall kommt.

Durch die verlässliche Arbeit der hervorragend ausgebildeten Bauern, die nach höchsten Standards produzieren, stehen der Bevölkerung in Deutschland sichere und hochwertige Lebensmittel aus regionaler Erzeugung zur Verfügung. Dies ist keinesfalls selbstverständlich, wie die Ausfälle durch Trockenheit in diesem Sommer oder durch Spätfrost im vergangenen Jahr gezeigt haben. Der BWV nutzte die Aktion daher auch, um auf die besondere Arbeitssituation der Betriebe, die Abhängigkeit der Landwirtschaft von Natur und Klima sowie die damit einhergehenden Herausforderungen aufmerksam zu machen.  

BWV

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4 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Rainer Hoffmann · 1.
    Op allein der gute Wille reicht ?

    Nichts gegen den Einsatz der Leute vor Ort, aber es sieht immer mehr nach ,wir müssen uns rechtfertigen für unsere Arbeit u den Erhalt unserer Familienbetriebe ,obwohl letzteres nicht auf dem Schirm des al gegenwärtige Verbandes steht ganz zu schweigen von auskömmlichen Erzeuger Preisen für die Mehrheit der Erzeuger, wodurch sich viele Probleme von selber lösen würden, den Ramschware wird nie eine hohe Wertschätzung erfahren.

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  2. von Gerhard Steffek · 2.
    Wer schreit wird gehört -

    diese Weisheit kennt ein jeder Marktschreier. Von nichts kommt nichts, weiß ein jedes Geschäft, weshalb Werbung gemacht wird und auch oftmals notwendig ist. Sieht man ja oft genug bei den NGO's die sich selber zur Genüge marktschreierisch ins Rampenlicht rücken wollen. Sehr zu Lasten eben der Landwirtschaft, die sich leider oft genug nur wegduckt und ihr Licht lieber mehr als einmal unter den Scheffel stellen. Da sind solche Aktionen gerade richtig, wobei man bedenken muß, daß hier nicht der "BWV" aktiv ist, sondern eben die Bauern, im Rahmen des BWV. Schließlich "lebt" ja der BWV durch die Mitglieder. Will also sagen, daß ein jeder Landwirt selber auch oft genug aktiv sein kann indem er mit den Leuten redet und ev. auf sie zugeht, auch wenn es schwerfällt, weil es nicht jedermanns Sache ist. Wegducken muß gewesen sein, sonst bleibt man der Prügelknabe der Grünen und deren NGO's, somit der Nation, denn wer sich zum Opfer machen läßt wird Opfer.

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  3. von Wilhelm Grimm · 3.
    Sehr gute Aktion.

    Weiter so !

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  4. von Christian Bothe · 4.

    Sehr gute Aktion wie auch DBV gestern,trotz vieler unnötiger Daumen nach unten.Sehr gute Öffentlichkeitsarbeit.Weiter so.

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