EU-Parlament stimmt für strengere Lebensmittelkontrollen

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Bild: Archiv
Das EU-Parlament sieht eine Verschärfung der Lebensmittelkontrollen in der gesamten Versorgungskette vom Erzeuger bis zum Konsumenten vor. Nach mehreren Skandalen, wie etwa dem mit Pferdefleisch im Jahr 2013, soll mit einer neuen Verordnung die Rückverfolgbarkeit der Nahrungsmittel verbessert, Betrug bekämpft und das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittelkette wiederhergestellt werden.

Gelten sollen die neuen Vorschriften neben den Nahrungsmitteln auch für die Bereiche Futtermittel, Tier- und Pflanzenschutz, biologische Landwirtschaft sowie geschützte geografische Angaben. Die Verordnung sieht regelmäßig unangekündigte und risikobezogene Kontrollen in allen Sektoren durch die nationalen Behörden vor.

Zudem müssen die EU-Staaten abschreckende Strafen bei Vergehen festlegen. Die vorgeschlagene Regelung bündelt die Kontrollen für alle Bereiche der Lebensmittelkette in einem Rechtstext. Aktuell werden sie in 16 Rechtsvorschriften in Form von Verordnungen und Richtlinien geregelt.

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