Grüne: Innerhalb von 20 Jahren raus aus der Massentierhaltung

Die Grünen wollen so schnell wie möglich eine Agrarwende durchsetzen
Bild: Grüne Woche

Die Grünen wollen innerhalb der nächsten 20 Jahren aus der industriellen Massentierhaltung aussteigen. Das ist eine der Kernforderungen des Wahlprogramms der Partei, das die Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckhardt und Cem Özdemir gestern im Entwurf unter dem Titel „Zukunft wird aus Mut gemacht“ vorgestellt haben.
 
Ziel der Grünen ist laut Programmentwurf eine Landwirtschaft, die

  • ohne Gift, Gentechnik und Tierquälerei gesundes Essen für alle erzeugt,
  • die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte würdigt und ihnen ein gutes Auskommen verschafft,
  • die Versorgung mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln sichert,
  • die dem Klima nützt, statt ihm zu schaden,
  • mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie und
  • Tiere nicht durch Amputationen an die Industriehaltung anpasst.

Ziel: Schnelle Agrarwende

Um diese Ziele zu erreichen, wollen die Grünen so schnell wie möglich eine Agrarwende durchsetzen. Viele Bäuerinnen und Bauern hätten sich bereits auf den Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft gemacht. Dennoch gebe es „leider noch industrielle Massentierhaltung im Stall, Glyphosat und Bienengift in ausgedehnten Agrarwüsten ohne Baum und Strauch“. Diese Art der Landwirtschaft vernichte ihre eigenen Grundlagen durch Monokulturen von Mais und Raps auf den Äckern und beschränke sich auf wenige Hochleistungs-Tierrassen. Übrig blieben industrielle Agrarfabriken, die „zum größten Naturkiller unserer Zeit“ geworden sind, heißt es im Programmentwurf.
 
Leit- und Vorbild bleibt für die Grünen der ökologische Landbau. Deshalb wollen sie diese Bewirtschaftungsform in den in den nächsten sieben Jahren mit 1 Mrd. € unterstützen. Es sei nicht zu verstehen, warum der Exportweltmeister Deutschland ausgerechnet bei der Versorgung mit Biolebensmitteln auf Importe angewiesen sei.
 
Außerdem will die Partei, die in elf Bundesländern mitregiert, einem Pakt für faire Tierhaltung schließen, damit sich tier- und umweltgerechte Haltung auch rechnet. Schon mit wenigen Cents beim Fleischpreis könne man dafür sorgen, dass Tiere weniger leiden müssten und Verbraucherinnen und Verbraucher besseres Fleisch auf den Tisch bekämen, sind die Parteistrategen sicher. Das belegten viele Gutachten, auch das der Bundesregierung.

Pflanzenschutzmittelsteuer soll kommen

Auch den chemischen Pflanzenschutz wollen die Grünen eindämmen. Der flächendeckende massive Einsatz von Pestiziden habe verheerende Folgen für den Artenreichtum und den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, heißt es im Wahlprogramm. Darum will die Partei den Einsatz von besonders schädlichen und gesundheitsgefährdenden Stoffen wie Glyphosat und Neonicotinoiden verbieten und zusätzliche eine Pflanzenschutzmittelsteuer auflegen. Alternativ wollen die grünen Programmplaner die Forschung für den nicht chemischen Pflanzenschutz, zum Beispiel durch robuste Sorten, vielseitige Fruchtfolgen und die Förderung von Nützlingen stärken.
 
Eine tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft sei nicht umsonst zu haben, betonen die Grünen. Deshalb müssten die EU-Agrargelder umgeschichtet werden. Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als sechs Milliarden Euro aus diesem Topf verteilt. Bislang werde nur „der Besitz von Flächen“ belohnt, unabhängig davon, wie sie bewirtschaftet werden. 80 % der Mittel gingen deshalb an 20 % der Betriebe. Das soll sich unter einer grünen Regierungsbeteiligung ändern.
 
Die Grünen hatten in den Umfragen zuletzt stark eingebüßt. Im Deutschlandtrend der ARD liegt die Partei aktuell bei 8 %. Das Politbarometer der ZDF sieht sie bei 7 %. Zu Beginn des Jahres waren die Umfragewerte noch zweistellig.

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32 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Christian Bothe · 1.

    Ob die Grünen langsam wieder mal Realitätssinn walten lassen.Na ja, es ist eben ein Wahljahr und mit solchen Utopien kann man vielleicht das einfache Volk ködern.Das hat man bei den alten Römern schon getan... Fachlich möchte ich mich zu diesem Unsinn gar nicht mehr äußern!.So ist es eben wenn fehlende Fachkompetenz und Politik aufeinander treffen.Hoffentlich bekommen die Grünen die wohlverdiente Abmahnung zur Wahl.

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  2. von Franz Balle · 2.
    Solange die Grünen

    nicht in der Lage sind a)Massentierhaltung öffentlich zu definieren, b) mir nicht erklären können, warum natürliche Gifte wie Fusarien besser sind als Pflanzenschutzmittel, und c)von Landwirtschaft im Allgemeinen nicht sehr viel Ahnung haben, kann ich sie eigentlich nicht ernst nehmen. Das eigentliche Problem ist, dass wir(die Landwirtschaft und ihre Vertretungen) gar keine Plattform mehr erhalten, um die sich in Umlauf befindlichen Halb- und Unwahrheiten richtig zu stellen. Ebenso interessiert sich doch kein Medienvertreter dafür, was sich in der Landwirtschaft schon bewegt hat!

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  3. von Andreas Kraus · 3.
    Massenpolitikerhaltung

    Wer braucht noch die Grünen abschaffen aber gestern schon. Die haben keine Atomkraft mehr als Tema. Jetzt sind wir dran. Schickt die mal zum Frisör . mfg

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  4. von Wilhelm Wackler · 4.
    ´Den Grünen fehlt der Blick aufs Ganze !!!!

    Die elitäre Kaste der Grünen besteht in ihrem Kern aus praxisfremden, wohlhabenden Menschen, die unrealistische Wunschvorstellungen verfolgen. Weil sie mit ihrer Bildungs-, Sozial- und Integrationspolitik zunehmend scheitern, muß wieder das Thema Landwirtschaft herhalten. Dazu wird den Menschen wieder Sand in die Augen gestreut. Man argumentiert immer mit dem Schlagwort Massentierhaltung, ohne darstellen zu können, wo diese beginnt. Die deutschen Bauern kümmern sich unabhängig von der Betriebsgröße um ihre Tiere und suchen zusammen mit der Wissenschaft intensiv nach Möglichkeiten, das Tierwohl weiter zu verbessern. Aber als Unternehmer muß mit der Nutztierhaltung trotzdem Geld verdient werden - ansonsten gibts den Bauern bald nicht mehr. Wenn die Schrauben (Kastration/Schwänze kupieren/Bestandsgröße/Einstreu...) bei der Schweinehaltung immer weiter angezogen werden, vertreibt man die Schweinehaltung aus Deutschland. Die Legehennenhaltung läßt grüßen. In Deutschland wurden die Käfige abgebaut und in Osteuropa wieder aufgebaut. Das Frühstücksei kommt aus Deutschland, aber Flüssigei für die Backwarenindustrie muß importiert werden, weil die hiesige Legehennenhaltung dafür nicht wettbewerbsfähig ist. Genauso geht es dann beim Fleisch. Auf die Haltungsbedingungen für das Fleisch, was dann wahrscheinlich importiert werden muß, hat die deutsche Politik dann keinen Einfluß mehr. Die meist gut situierte grüne, ideologisch geprägte Stammwählerschaft will national eine bäuerliche Landwirtschaft, die heute im Ganzen nicht mehr möglich ist. Deutschland ist teil des Weltmarktes und wenn wir zu teuer erzeugen, werden unsere Lebensmittel nicht mehr gekauft. Was die Parteigrünen wirklich wollen, ist doch der massive Abbau der Nutztierhaltung. Schlagworte wie Massentierhaltung und Tierwohl sind nur die Instrumente dazu. Die deutschen Bauern erzeugen hervorragende Lebensmittel, die besten die es je gab. Nur die Grünen ziehen das immer wieder in den Dreck. Sie argumentieren gegenüber unserer Gesellschaft unanständig und unverantwortlich. Wir müssen diese Scheinheiligkeit entlarven !!!

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  5. von Eike Bruns · 5.
    Wir sollten das ganze versachlichen!

    In meiner Molkerei werden grüne Themen, wie oben gefordert, umgesetzt also Grün = gut. Wir produzieren nach angaben der Geschäftsführung mit ca. 1000 Lieferanten Weidemilch, was ungefähr der Hälfte der Gesamtmenge entspricht. Diese Milch ist gekennzeichnet, Weidemilch steht drauf und kostet im Laden 13 Cent / Liter mehr. Von den so ca. 800.000.000 Liter werden 4 Mio. also 0,5% auch als Weidemilch vermarktet was einer Wertschöpfung von rund 500 Euro je teilnehmenden Betrieb entspricht also grün =Antwort geben. In meiner Putenschlachterei wird seit über einem Jahr Tierwohlstandart durchgeführt also grün =gut. Hierfür erhalten die teilnehmenden Betriebe 4 Cent je geliefertes Kilo in der Zeit hat aber polnische Ware(ohne 5mal D und ohne Tierwohl) soviel Menge verdrängt das der Preis um 22 Cent gesunken ist. Also 2 mal Verlust 1. weniger Tiere 2. weniger Geld also grün = Antwort. Jetzt nochmal Gemüse: 90 % des Knoblauch kommen bei Bio aus China dort sollen niedrigere sozial und Umweltstandards herrschen als in Deutschland also Grün =gut (diesmal ?). Wir müssen die Grünen schon fragen dürfen warum es zwar gefordert wird es in der Praxis aber nicht funktioniert. Die grünen haben beim EEG sicher viel für die Einkommen der teilnehmenden Betriebe getan aber hier droht doch ein Debakel das wir Bauern dann alleine ertragen müssen.

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  6. von Jan Peter · 6.

    Weg mit dem grünen Gesindel. Hungern müssen die.

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  7. von Josef Doll · 7.
    Ich würde auch die Massenhaltung Mensch abschaffen

    Denn was ist anderes bei der Massenhaltung Mensch in die Großstadt wo es alle 25 m etwas zu essen gibt??? Oder würden da die Ur,Ur...........großeltern nicht tauschen wollen ?? Selbst Tiere würden so glaube ich jedenfalls würden lieber vom Mensch geschlachtet werden als von einem Rudel Wölfe gerissen werden !! Herr Hofreiter könnte ich mir jedesfalls als Steinzeitmensch vorstellen können aber ich glaube nicht das er ( vielleicht nicht einmal ich ) einen Sommer in der Wildniss überleben würde. Aber weil es alle 25 m etwas zu essen gibt können wir uns die Diskusion Fleisch leisten das wir kein Fleisch essen sollten. Ich jedenfalls würde es mir wünschen wenn bei einer Nichtmasssentierhaltung dessen Grenze auch die nicht wissen die über die Massentierhaltung Philsolophiren 1 € mehr je kg Schlachtgewicht zugestanden bekommen würden als Massentierhalter. Ich glaube dann wäre sowohl die Versorgung wie das Problem der Massentierhaltung gelöst oder ??

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  8. von Matthias Bender · 8.
    Liebe Berufskollegen

    ich denke wir brauchen uns keine Sorgen machen das uns jemand abschafft. Hunger haben Sie alle. Der Markt regelt den Preis und der Preis bestimmt die Anzahl der Betriebe. Die Themen der Grünen sind ausgelutscht. Welcher Wähler will mit seiner Stimme eine Partei unterstützen die sich mit der Landwirtschaft beschäftigt? Genau 5-6-7-8%!! Selbst die AFD schafft mehr!

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  9. von Hans Spießl · 9.
    Grüne

    im Grunde sind die Grünen mit ihrer Agrarpolitik Handlanger der Unionsparteien, nur mit dem Unterschied was die Grünen direkt sagen führt die Union indirekt durch- siehe jetzt doch nur Tierschutzlabel vom Minister Schmidt- ein absoluter Schuß in den Ofen! ja der Steuerzahler (der deutsche Michl) zahl ja. Die Grünen- Hofreiter- macht Politik für Hofreiter (KTG) Vieh weg! Bio Anbau! max Förderung! Leute entlassen! und wenn dann nix mehr wächst Stillegung- der Steuerzahler zahlt! es geht eigentlich nur um Produktionsdrosselung!

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  10. von Hans Spießl · 10.
    Grüne

    Aber das todpflügen und Humusabbau bedingt durch Bio Landbau wollen die Grünen finanziell stark unterstützen- eine Landwirtschaft die unsere Grundlage die Bodenfruchtbarkeit zerstört! Dem mangelnden Sachverstand dieser Leute sind keine Grenzen gesetzt.

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  11. von Josef Meier · 11.
    Bietet aber auch Chancen !

    Die drohende Zwangslinksvergrünung der deutschen Landwirtschaft bietet aber auch einige ungeahnte Möglichkeiten für eine Auflockerung unserer engen und langweiligen Fruchtfolgen. Etwa die Freigabe von "Arzneihanf" oder Schlafmohn zur Opiatgewinnung wie er von den Protagonisten der Partei gewünscht ist, wird die gewünschte Vielfalt auf der Flur erhöhen. So ganz nebenbei können wir wenigstens auf diesem wichtigen Sektor die Abhängigkeit vom Ausland etwas mildern, von den ersparten Schwierigkeiten beim Import ganz zu schweigen. Ich vermute bei solchen Kulturen in Zukunft die fette Kohle. Anmerkung: Ist alles ironisch gemeint.

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  12. von Michael Behrens · 12.
    Trittin

    Seitdem Jürgen Trittin seine Partei an die Atom Lobby verkauft hat, haben die Grünen nur noch die Landwirtschaft als Betätigungsfeld! Wie erbärmlich! Was ist überhaupt mit der Kleidungsindustrie? ! Da schauen alle zu (oder weg) wie unter menschenunwürdigen und einer Umweltzerstörung die seines gleichen sucht Kleidung in Indien, Bangladesch, China, usw produziert wird! Da könntet ihr Grünen euch mal profilieren! Und nicht den Leuten hier ein schlechtes Gewissen einreden!

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  13. von Schlichting-Ritter GbR Kronburg · 13.
    Eigentlich.....

    ......finde ich den Vorschlag der Grünen toll. Wenn es so kommt dann werde ich alle grünen Vorstellungen umsetzen, mit der Bedingung das sämtliche Lebensmittel aus dem Ausland welche nicht nach deutschem Standard produziert werden draußen bleiben müssen und unser Volk einfach notfalls hungert!!

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  14. von Michael Schmid · 14.
    Traurig!

    Klar, wenn eine Partei mit größtenteils Intelligenz-freien Politiker bestückt ist kann man nur noch Wahlkampf mit alternativen Fakten machen. Populismus pur. Da lügt ja Trump noch weniger!

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  15. von Wolfgang Rühmkorf · 15.

    Den Grünen fehlt jeglicher Realitätsbezug in wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen. Und da der Mainstream sich gegen deren Hirngespinste gewendet hat, flüchten sie sich zurück in Angstszenarien (jetzt Mut zur Zukunft genannt) und die Agrarwendephilosophie, um wenigstens ihre Kernwählerschaft noch bei der Stange zu halten. Wenn sie es denn wieder schaffen sollten das Zünglein an der Waage einer Koalition zu werden (wie in Niedersachsen), so könnten sie ihre Ziele sogar umsetzen. Wenn der Verbraucher das im Portemonnaie merken wird, ist es leider zu spät (siehe Stromkosten, Netzstabilität) denn die Land ....wirtschaft wird zerstört sein.

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  16. von Erwin Schmidbauer · 16.
    Womit haben wir das verdient?

    Der Wahlkampf ist keine Entschuldung dafür, dass uns momentan alle Parteien mit Vorschlägen überhäufen, die völlig praxisfremd und unter den Bedingungen nicht umsetzbar sind. Offensichtlich halten uns die meisten Politiker für dumm - und oftmals haben sie sogar recht!

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  17. von Helmut Bleher · 17.
    Landwirtschaft raus aus Deutschland

    Welch eine ungeheure Arroganz der GRÜNEN: In Deutschland soll Landwirtschaft ohne Pflanzenschutzmittel und ohne Nutztierhaltung von wirtschaftlicher Bedeutung stattfinden (denn das meinen die Ökoaktivisten, aus denen sich die GRÜNEN speisen). Die Folge wird sein, dass unsere hervorragenden natürlichen Bedingungen und unsere vorbildlichen Nutztierhaltungen dran gegeben werden. Es wird weltweit aber nicht weniger Fleisch gegessen oder weniger pflanzliche Produkte verzehrt. Der einzige Erfolg ist, dass sich die Produktion in Regionen verlagert, in denen weder die Nutztierhaltung kleiner, besser oder kontrollierbarer von statten geht noch der Ackerbau mit weniger Chemie stattfindet. Im Gegenteil ! Wir in Deutschland werden - wenn nicht demnächst die politschen internationalen Strukturen zusammenbrechen, was auch nicht mehr ausgeschlossen ist - genügend finanzielle Mittel haben, uns das teurere minderwertige Essen zur Not auch mit Importen zu leisten. Die Weltbevölkerung wird aber spüren, wenn ein nennenswerter Teil der Produktion mit höchsten Qualitätsregeln und günstigsten Kostenstrukturen wegbricht. Die GRÜNE Politik wird unser Essen unsicherer und teurer, das in den anderen Teilen der Welt knapper und unerschwinglich machen. Erst dann werden wir erleben, dass Deutschland seine Wohlstandsphantasien auf Kosten der Menschen in anderen Ländern und auf Kosten der Armen im eigenen Land finanziert: hervorgerufen durch das Anmaßen einer kleinen elitären, verwöhnten politischen Kaste, die ohne jeden fachlichen Hintergrund antritt, die Welt zu retten und wenn möglich, vom Menschen zu befreien, damit die Natur mehr Raum bekommt.

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  18. von Renke Renken · 18.
    Es reden

    viel zu viel Leute durcheinander und über Dinge, von denen sie absolut keine Ahnung haben. Dieses System schafft sich ab und endet im Chaos.

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  19. von Willy Toft · 19.
    Erst wenn sie die Landwirtschaft in Deutschland platt gemacht haben, lassen....

    sich einige Ziele wohl bei den Nebenerwerbslandwirten umsetzen! Dann kommt das Essen eben alles aus unseren Nachbarländern. Aber hier halten die Grünen die Fahne hoch, alles richtig gemacht zu haben! Arbeitsplatz- Vernichtung und Vernichtung von Volksvermögen wären die Folgen. Ob es die Grünen dann noch gibt? In welchen Umfeld leben sie, um so zu argumentieren? Schwimmen den Grünen so die Felle weg, dass sie ihr Heil suchen, ständig die Landwirtschaft zu diffamieren!

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  20. von Paul Maier · 20.
    Letzter Hoffnungsschimmer für die Grünen.

    Ausser in Baden-Württemberg waren die Wahlergebnisse für die Grünen doch eher bescheiden. Ihr schwäbisches Zugpferd Kretschmann, dem allein sie ihr gutes Abschneiden zu verdanken haben, passt doch eigentlich gar nicht mehr in diese Partei. Soeben stimmte er im Bundesrat gegen seine grünen Parteifreunde bei der Frage um die sicheren Herkunftsländer Marroko, Algerien und Tunesien. Nun erhoffen sie sich mit dem Thema Agrarwende die verlorenen Wähler zurückzugewinnen, aber wenn sich die Leute die Einstellung der Grünen zu den Themen anschauen, die für den Ausgang der Wahlen in diesem Jahr maßgebend sein dürften, dann scheint mir ihre Strategie nicht sonderlich erfolgversprechend zu sein. Ein gutes Vorbild für die Kosten, die mit einem Ausstieg verbunden sind liefert der gerade von den Grünen lange geforderte und unter dem Eindruck von Fukushima hastig beschlossene Atomausstieg. Der kostete schon zig Milliarden, obwohl er erst 2022 endgültig wirksam wird. Mit ein paar Cent war es beim Strom nicht getan und wird es auch bei den Lebensmitteln nicht sein. Das sollten sich alle vor Augen führen, bevor sie das Lied der Grünen mitsingen.

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  21. von Andreas Gerner · 21.
    Pflanzenschutz abschaffen ist Mord

    FAKT IST: Wenn nicht einmal die Hälfte des Bedarfs produziert wird, kann selbst mit perfekter Verteilung keine Bevölkerung ernährt werden. Totaler Verzicht auf Pflanzenschutz ist somit de facto VORSÄTZLICHER MASSENMORD durch verhungern lassen. Auch wer "nur" dazu aufruft, macht sich eines höchst schweren Gewaltverbrechens schuldig und gehört folglich angeklagt, verurteilt und hinter Gitter, und bestimmt nicht an die Spitze einer Partei!

    Das meinen unsere Leser:
  22. von Andreas Schmid · 22.
    Göring-Eckhardt

    Die grüne Politikerin hat am 27.1.17 bei Maybrit Illner gesagt, dass die Massentierhaltung in Niedersachsen abgeschaft sei, was stimmt den nun?

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  23. von Thorben Boysen · 23.

    Moment mal .... "Monokulturen von Mais und Raps ... ?" Derjenige, der jemals Rapsmonokulturen beobachtet hat möchte sich bitte melden .... wenn dieses Geplänkel nicht so traurig wäre, wäre es ebenso bestes Material um einen lustigen Abend zu füllen :D

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  24. von Rudolf Rößle · 24.
    In 20 Jahren

    gibt es vielleicht nur noch Betriebe die heute als Massentierhaltung bezeichnet werden. In Süddeutschland nimmt die Aufgabewelle von Nebenerwerbsbetrieben und Betrieben innerhalb eines Ortes rasant an Fahrt auf

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  25. von Johann Sickinger · 25.
    Ausstieg!

    Am besten steigen die Grünen in den nächsten 20 Jahren aus der Politik aus! Wenn Landwirtschaft betrieben wird, wie Hofreiter und Co sich das vorstellen , dann werden wir in den nächsten Jahrzehnten wieder Hungersnöte haben. Es sei den die Grünen finden mit der Industrie Wege zur künstlichen Nahrungsmittelerzeugung aus der Petrischale, dann bräuchte nach ihren Vorstellungen auch kein Tier mehr geschlachtet werden. Die chemische Industrie wird es ihnen danken! Dann werden nur noch ein paar Outlaws illegal ein paar Schweine mästen!

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  26. von Gerd Schuette · 26.

    Wenn die Grünen so weiter machen sind sie in zwanzig Jahren nur noch in den Geschichtsbüchern zu finden...

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  27. von Thomas Egolf · 27.
    8%, 7% oder gar nur noch 5%?

    Was ist nur aus unseren ehemals starken Volkparteien CDU/CSU und SPD geworden, dass diese von dieser wenigen Prozent Partei vorgeführt, ja zum Teil regiert werden! Die Landwirtschaft in Deutschland wird völlig der Grünen Partei überlassen, man kann es eigentlich nicht verstehen, schließlich hat die Landwirtschaft einen ganz wesentlichen Beitrag am Wohlstand unseres Landes und diese Leistung wird nur noch mit Füssen getreten! Eine reine Farce: Ziel der Grünen ist laut Programmentwurf eine Landwirtschaft: •ohne Gift, Gentechnik und Tierquälerei gesundes Essen für alle erzeugt, •die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte würdigt und ihnen ein gutes Auskommen verschafft, (wär´s glaubt) •die Versorgung mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln sichert,(haben wir doch schon) •die dem Klima nützt, statt ihm zu schaden,(da gibt es wahrlich größere Klimakiller) •mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie.(das wird schon Jahrhunderte praktiziert)

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  28. von Gerhard Steffek · 28.
    Volksbetrüger!

    Wenn sie schon eine bäuerliche Landwirtschaft wollen, warum sind dann ausgerechnet in den grün regierten Ländern die größten Betriebe. Nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der weiterverarbeitenden Industrie. Der Artikel über Vion mit der Betriebsschließung in Zeven mit der Verlagerung nach Emstek ist erschreckend. Ein Betrieb mit einer Schlachtrate von 16 - 18.000 Schweinen die Woche wird dichtgemacht, da nicht mehr rentabel. Dafür verlagert man auf einen Betrieb mit 70 -, zukünftig 80.000 Schweine die Woche. Man bedenke die ganze Logistik! Anlieferung, Abfuhr. Glauben diese grünen Fantasten, diese Riesenbetriebe geben sich mit Bauern ab, die 500 Schweine liefern? Wenn die Grünen mit ihrem Vorhaben durchkommen würden, dann wäre die ganze Ernährungswirtschaft aus Deutschland raus. Denn dem "gemeinen Volk" ist in erster Linie doch nur der Preis wichtig. Entgegen aller Beteuerungen! Was sagen dann die dazu, die durch diese "Gutmenschen" arbeitslos würden und sich das teure Biofleisch nicht leisten können. Wie hieß mal so ein Wahlslogan? "Sozial ist was Arbeit schafft". Dieser Satz war aber nicht von Rot und Grün.

    Das meinen unsere Leser:
  29. von Gerhard Steffek · 29.
    Das die Leistungen der Landwirte gewürdigt werden!

    Ausgerechnet die Grünen tragen doch mit jedem Wort, das sie zur Landwirtschaft zum Besten geben, dazu bei die Landwirte mit ihrer Arbeit entsprechend zu Verunglimpfen. Wer schimpft den immer "Umweltvernichter, Tierquäler, Massentierhalter etc? Ausgerechnet diese falsche "Bagasch" ist es doch! Verlogenes Pack, Gesindel! Wie war das mit Cem Özdemir? Den Schweinen wird die Schnauze abgeschnitten, damit sie in die Box passen.

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  30. von Reinhard Matzat · 30.
    Polititikwende

    Sollte die Politik so weiter machen wie bisher werden wir in 20 Jahren vielleicht noch 20% der Betriebe zu heute haben. (Das heißt die Betriebe werden 5 mal so groß sein) Je mehr grüne und rote Regierungen wir in dieser Zeit haben werden, desto eher werden wir in Richtung 10% noch bestehende Betriebe zu heute gehen!!!

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  31. von Franz Utz · 31.
    Dann

    sind drei Hunde in der Wohnung erstmal nicht Tiergerecht und sogar Massentierhaltung von sonstigem Exotischem Getier mal ganz zu schweigen.

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  32. von Henrik Plaas-Beisemann · 32.
    Raus ist exakt das richtige Wort

    Innerhalb von zwanzig Jahren raus aus der (Massen)Tierhaltung, bedeutet raus in ein anderes Land. Die werden schon dafür Sorge tragen, dass wir auf nichts verzichten müssen. Das hat bei den Eiern auch schon prima geklappt.

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