Sattgrün & aromatisch: Bärlauch

Bärlauch-Brot mit Käse Fein-würziges Kräuterbrot: Bärlauch bringt Aroma und Pepp in den Hefeteig.
Bild: Reingard Bröcker

Frisch, kräftig, würzig: Jetzt wächst in den Gärten der Bärlauch! Das Wildkraut ist ein Allroundtalent: Es würzt herzhafte Speisen, bringt den Stoffwechsel in Schwung und bewirkt dabei keinen Mund- und Körpergeruch, wie man ihn von Knoblauch kennt. Verwenden Sie Bärlauch z.B. für Marinaden, Dips, Salatsoßen und zu Pastagerichten.
Kochen Sie Bärlauch zudem zu einer Kräutercreme ein: Einfach fein gewürfelte Zwiebeln im Topf andünsten,
reichlich gehackten Bärlauch zugeben und knapp mit neutralem Öl bedecken. Kurz aufkochen lassen und in
kleine Schraubgläser füllen. Köstlich zu Käse, Fleisch und Fisch – und toll als kleines Geschenk aus der Küche!
Oder verfeinern Sie herzhafte Backwaren mit dem grünen Powerkraut und backen Sie z.B. ein Bärlauch-Brot. Dafür 600 g Mehl in eine große Schüssel geben. Mittig eine Mulde formen, 1 Würfel Hefe hineinbröseln, 2 TL Zucker dazugeben und mit ca. 50 ml warmem Wasser und etwa einem Drittel des Mehls zu einem Vorteig verrühren. Mit einem Handtuch abdecken und gehen lassen.
Nach 30 bis 40 Minuten den Vorteig mit dem restlichen (noch in der Schüssel befindlichen) Mehl, 1 TL Salz, 120 g weicher Butter, 2 Eiern und 200 ml lauwarmer Milch verkneten. Abgedeckt für 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur (oder im kalten Keller oder Vorratsraum über Nacht) gehen lassen.
Auf die Arbeitsfläche geben und mit 100 bis 200 g Mehl, 10 bis 12 EL gehacktem Bärlauch sowie 150 g geriebenem Käse (z. B. Edamer) zu einem glatten Teig verkneten. Zu Brötchen, Baguettes oder einem großen Hefezopf formen, mit Sahne oder Eigelb bestreichen und für ca. 50 Minuten bei 170 Grad
goldbraun und knusprig backen. Mit Butter und Quark servieren.
Tipp: Bei niedriger Umgebungstemperatur kann der Hefeteig bis zu 24 Stunden gehen. Je länger, desto besser: So wird der Teig locker und luftig!

Leserkommentare Kommentieren

  1. von Michael Maier · 1.

    hallo an die Redaktion, es wäre gut, die Gesamtmehlmenge zu kennen. Der Text ist leicht verwirrend. vielen Dank Emma Elsa Maier

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