Weltweit weniger Schweinefleisch und mehr Rindfleisch erwartet

fleisch Schweineschlachtung
Basierend auf aktuellen Daten der wichtigsten Produktions- und Handelsnationen im Fleischsektor hat das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Vorausschau auf die Weltfleischmärkte aktualisiert. Hier die Zusammenfassung aus Sicht des Verbandes der Fleischindustrie (VdF):

Im Sektor Schweinefleisch wird die globale Schweinefleischerzeugung im laufenden Jahr 2016 auf 109,3 Mio. t und damit um rund 1 % niedriger als im Vorjahr geschätzt. Als Grund wird der Rückgang der Produktion insbesondere in China und der EU genannt, welcher z. T. durch Zuwächse in den USA, Brasilien und Russland kompensiert wird. Für die EU wird im Jahr 2016 ein Rückgang der Produktion um 1 % auf 23,230 Mio. t vorhergesagt. China wird weiterhin die weltweite Schweinefleischerzeugung dominieren, allerdings mit einem Produktionsrückgang um -2 % auf 53,500 Mio. t.

Die Produktion in den USA wird sich infolge der weiteren Erholung von den PED-Fällen auf 11,334 Mio. t erhöhen (+2 %). Ein ähnlich starker Zuwachs wird für die Produktion in Brasilien prognostiziert (+3 % auf 3,6 Mio. t).

Für die international gehandelte Schweinefleischmenge erwartet das USDA eine weitere Zunahme um 6 % auf 7,6 Mio. t für das laufende Jahr. Die Exporte der EU werden demnach von rund 2,4 auf 2,6 Mio. t im Jahr 2016 wachsen. Damit bleibt die EU weiterhin weltweit der größte Exporteur für Schweinefleisch. Die USA und Kanada folgen an zweiter und dritter Stelle mit 2,36 bzw. 1,25 Mio. t.

Für den Sektor Rindfleisch liegt die Prognose für die globale Produktionsmenge bei gut 59 Mio. t, das wäre ein moderater Zuwachs von 1 %.

Die weltweiten Rindfleischexporte werden für das laufende Jahr auf 9,63 Mio. t (+1 %) geschätzt. Steigende Exporte werden vor allem für Indien, Brasilien, Kanada, Uruguay, die EU, Mexiko und Argentinien erwartet. Dagegen werden kräftige Rückgänge für Australien und Neuseeland prognostiziert. Die Exporte der USA und Paraguay bleiben relativ konstant. Die größten Importzuwächse werden in China, Japan und Malaysia erwartet.

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