Österreich: Heumilch-Absatz steigt

Der Umsatz der ARGE Heumilch stieg im Jahr 2014 um rund 9%. Das ist das positive Ergebnis der Hauptversammlung der ARGE Heumilch. Die erklärten Ziele bleiben weiterhin offensive Marketingaktivitäten und starke Partnerschaften mit dem Handel.

Bei der Hauptversammlung der ARGE Heumilch Österreich in Hallwang bei Salzburg konnte Obmann Karl Neuhofer eine erfreuliche Bilanz über das abgelaufene Wirtschaftsjahr ziehen. „Es ist uns gelungen, Heumilch als positive Marke im Handel und bei den Konsumenten weiter zu festigen. Mit gezielten und intensiven Marketingaktivitäten wollen wir diesen Trend beibehalten und auch in Zukunft die Nachfrage nach österreichischer Heumilch steigern“, skizziert Neuhofer die Ziele der ARGE. 2014 konnte die gesamte österreichische Heumilchmenge von mehr als 430 Millionen Kilogramm als Heumilch-Produkte vermarktet werden.

Der Umsatz von Heumilch-Produkten in Österreich konnte 2014 um rund neun Prozent erhöht werden. Der Absatz legte um zwei Prozent auf 41.000 Tonnen zu. Rund die Hälfte davon wird exportiert. Damit entwickelt sich Heumilch deutlich besser als der Gesamtmarkt an Molkereiprodukten, deren Absatz im Vorjahr um mehr als ein Prozent sank.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung des Heumilch-Zuschlags. Dieser lag 2014 bei rund 5 Cent pro Kilogramm und hat sich damit seit dem Start der Heumilch-Offensive im Jahr 2009 verfünffacht. „Die gesteigerte Nachfrage nach österreichischer Heumilch erhöht die Wertschöpfung für die Heumilchbauern, die Verarbeiter und die Vermarkter. Das ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der österreichischen Heuwirtschaft“, betont Neuhofer.

Die ARGE Heumilch setzt auf umfangreiche Werbeaktivitäten, um auch in Zukunft die Heuwirtschaft zu stärken und Lust auf Heumilch zu machen. Dabei stehen die Themen Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und Genuss im Mittelpunkt. Im Rahmen der Hauptversammlung gab Heumilch-Koordinator Andreas Geisler einen Einblick in die laufende Kommunikationsoffensive der ARGE. Dazu zählen TV-Spots, Plakatwerbung sowie Inserate in Print und Online, jeweils mit Schwerpunktphasen im Frühling, Sommer und Herbst.

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