Agrarminister wollen bundeseinheitliches Tierwohllabel

Beschäftigungsmaterial in einem Schweinestall
Bild: Heil

Für die Entwicklung eines einheitlichen Tierwohllabels in Deutschland sprechen sich die Landwirtschaftsminister der Länder aus. Ein solches Zeichen soll Bestandteil einer „Qualitäts- und Branchenoffensive Landwirtschaft“ sein, die der Bund ab dem nächsten Jahr mit einem Sonderrahmenplan unterstützen soll, heißt es in einem Beschluss der Agrarministerkonferenz vom Freitag.

Weitere Elemente einer solchen Offensive sind demzufolge die Unterstützung der Gründung und Weiterentwicklung handlungsfähiger bundesweiter Branchenorganisationen durch den Bund, ein „Forschungs- und Innovationsprogramm Tierwohl“, um noch offene Fragen der Tierwohlforschung und bereits begonnenen Forschungsvorhaben unter einem Dach zu vereinen, ferner eine deutliche Ausweitung des jährlichen Forschungsbudgets im Ökolandbau sowie ein langfristig angelegtes Bundesprogramms „Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Biodiversität“ in der landwirtschaftlichen Produktion.

Ziel müsse es sein, die Marktpräsenz von Lebensmitteln tierischer Herkunft über Vielfalt und besondere Qualitäten weiter zu verbessern, um höhere Erlöse der Landwirte zu ermöglichen, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. Dabei solle an bestehende Initiativen für mehr Tierwohl, Regionalität, Biodiversität, Qualität und Transparenz angeknüpft werden.

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