Landjugend fordert Verschiebung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration

Nina Sehnke BDL-Bundesvorsitzende Nina Sehnke
Bild: Archiv

Auf die schwierige Situation der deutschen Sauenhalter hat der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) hingewiesen. Bei der Übergabe der Erntekrone des Landjugendbundes Sachsen-Anhalt an den Vorsitzenden des Bundestagsernährungsausschusses, Alois Gerig, erinnerte die BDL-Bundesvorsitzende Nina Sehnke in Berlin daran, dass nicht nur die Ernte, sondern auch die Zukunft der Sauenhalter mit großen Unsicherheiten verbunden sei. Sie befürchtet insbesondere negative Folgen durch das am 1. Januar 2019 drohende Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration für die Halter. Sehnke forderte deshalb die Bundestagspolitiker auf, sich für einen Aufschub des Verbots einzusetzen.

Gerig zufolge nehmen die Abgeordneten die Sorgen der Landjugend sehr ernst. „Wir wissen, dass Junglandwirte sich fünfmal überlegen, ob sie den elterlichen Betrieb übernehmen wollen“, so der Vorsitzende des Ernährungsausschusses. Man werde daher alles tun, um geeignete Rahmenbedingungen für die Schweinehalter zu schaffen.

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Leserkommentare Kommentieren

  1. von Willy Toft · 1.
    12 Wochen noch, dann muss ein gangbarer Weg für die Sauenhalter stehen!

    Ansonsten kommt das Parlament nicht um eine Verschiebung herum. Das sollte jetzt auch dem Letzten im Regierungslager klar sein!

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