Bayern

Neun Jäger mit Hasenpest auf Isolierstation

In Bayern haben sich neun Jäger vermutlich mit Tularämie angesteckt. Ein erlegter Hase soll infiziert gewesen sein, heißt es.

In Bayern sind in den beiden vergangenen Jahren nach Zahlen des Landesamts für Gesundheit jeweils 13 Menschen mit einer Hasenpestinfektion gemeldet worden. (Bildquelle: DJV)

Im bayerischen Landkreis Schwandorf liegen neun Jäger mit Verdacht auf Hasenpest (Tularämie) auf der Isolierstation im Krankenhaus. Acht Männer sollen sich vergangene Woche bei einer Treibjagd in der Nähe von Nabburg infiziert haben. Ein weiterer Jäger könnte sich bei seinem Hund angesteckt haben, berichtet der Bayerische Rundfunk.

Das Landratsamt Schwandorf teilte mit, dass einer der erlegten Hasen infiziert gewesen sei. Die Hasenpest führt bei Menschen zu grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Husten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Im Normalfall ist sie mit Antibiotika gut behandelbar. Wird sie aber nicht erkannt, können Patienten auch daran sterben.

Laut dem BR ist der Nachweis der Krankheit allerdings schwierig, weil Antikörper erst Tage später im Blut nachweisbar sind. Laut der Behörde, haben die Jäger vier der acht geschossenen Hasen schon verkauft, drei wurden bereits zurückgeholt. Der vierte ist an einen unbekannten Käufer abgegeben und wird gesucht.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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