Neue Statistik

Lebensmittelpreise erhöhen sich überdurchschnittlich

Im Juni 2020 erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich. Teurer sind vor allem Obst sowie Fleisch und Fleischwaren geworden.

Die Preise für Lebensmittel sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Juni 2020 stiegen die Nahrungsmittelpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4 %. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am heutigen Dienstag mit. Insbesondere für Obst (+11,1 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+8,2 %) mussten die Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen als zwölf Monate zuvor. Günstiger sind hingegen Speisefette und Speiseöle (-3,6 %) geworden.

Preise zum Vormonat stabil

Wie Destatis weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Mai 2020 um 0,6 %. Die Preise für Fleisch und Fleischwaren stiegen im Monatsvergleich um 0,3 %. Obst verteuerte sich um 0,9 %, während sich Gemüse um 2,4 % verbilligte.

Verbraucherpreise

Verbraucherpreisindizes für alle Gütergruppen, Juni 2020 (Bildquelle: Destatis )

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Diskussionen zum Artikel

von Michael Prantl

Lebensmittelpreise

Der Verbraucher zahlt - was kommt beim Produzenten an? Mit Sicherheit nicht mehr - wahrscheinlich auch weniger - siehe Preise Für Schlachtrinder und Schlachtschweine - der LEH macht wieder zusätzlich dicke Kasse - nur weiter so.

von Renke Renken

Tolle Meldung,

an Wichtigkeit kaum zu überbieten, und was haben wir davon? Erzeugerpreise stagnieren seit 30 Jahren, keine Sau produziert in D noch irgendetwas zum Kosten und Preisniveau von 1990 oder auch 1980, alles was billig sein muß , wir längst in aller Welt zu Dumpinglöhnen und -preisen ... mehr anzeigen

von Bernd Brüggemann

Schweine

Ich als Schweinehalter habe sowohl von den höheren Preisen was ab bekommen, aber auch Kartoffeln waren im letzten Jahr teurer.

von Gerhard Steffek

Fragt sich nur -

wo das Geld abbleibt. Besonders bei den Fleisch- und Milchpreisen spüren ja die Bauern nichts davon.

von Martin Burose

Beim Handel

Der Handel steckt sich wieder einmal ordentlich was in die Tasche. Die Rindfleischpreise sind seit Ostern vollkommen im A..... und bei den Schweinen ist auch kein Vorwand zu blöd, um die Preise zu drücken. Nur leider müssen wir das wohl mitmachen

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