REPORTAGE

Arla-Lieferanten im Klima-Check Plus

Arla hat dieses Jahr ein eigenes Nachhaltigkeitsprogramm eingeführt. Die Molkerei will Betriebe animieren, möglichst wenig Treibhausgas freizusetzen. Familie Graff hat das Projekt überzeugt.

Arla will die Treibhausgasemissionen vom Euter bis zum Milchregal in den nächsten zehn Jahren um 30% pro kg Milch senken. Darüber hinaus will die europäische Molkereigenossenschaft bis 2050 auf Netto-Null-Emissionen kommen. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, ist Arla auf die Hilfe der Erzeuger angewiesen. „Rund 86% der Emissionen des gesamten Herstellungsprozesses stammt von den Höfen“, erklärt Arla-Sprecher Markus Teubner. „Die restlichen 14% verursacht die Verarbeitungsseite u.a. durch Produktion und Logistik.

Status quo ermitteln

Über das sogenannte Klimacheck-Programm können die Lieferanten seit diesem Jahr ihren Status quo ermitteln und daraus Verbesserungsprozesse für ihren Betrieb ableiten. „Wir haben das Modell aus Eigeninitiative entwickelt“, erklärt Teubner. „Der Handel hat bislang noch keine konkreten Nachweise von uns gefordert.“

Es geht darum, die Betriebe zu animieren, so wenig Treibhausgas wie möglich pro kg Milch freizusetzen. Einen...


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