Pro und Kontra

Kreuzungszucht in Deutschland Plus

Eine Dreirassenkreuzung nutzen nur wenige Milchviehbetriebe in Deutschland. Warum?

Ein Anbieter für Kreuzungszucht ist das Unternehmen Procross, das ein Tochterunternehmen von Coopex in Frankreich und VikingGenetics in Skandinavien ist. Das gleichnamige Zuchtprogramm beschreibt eine Dreirassen-Rotationskreuzung: Holsteinkühe werden mit Montbéliard belegt und in der zweiten Generation mit skandinavischem Rotvieh. In der dritten Generation erfolgt wieder die Belegung mit Holstein. Die Reihenfolge spielt grundsätzlich keine Rolle. Bei Färsen bietet sich die Belegung mit Rotviehbullen an, deren Kälber meist kleiner sind als die der Montbéliardbullen.

Das Sperma der Montbéliardbullen liefert das französische Zuchtunternehmen Coopex, das diese auf Basis von genomischer Selektion und der Kuhfamilie auswählt. Die skandinavischen Rotviehbullen (Schwedisches Rotvieh, Rotes Dänisches Milchrind oder Finnisches Ayrshire-Rind) für das Zuchtprogramm Procross liefert die Zuchtorganisation VikingGenetics. Bei der Bullenauswahl arbeitet das skandinavische Unternehmen mit dem Gesamtleistungsindex Nordic Total Merit (NTM), der unter anderem auf der Dokumentation von Gesundheitsdaten durch Tierärzte basiert.

Seit September 2018 erfolgt der Vertrieb des Procross-Spermas in...


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