Weniger Unfälle mit Rindern Plus

Beim Umgang mit Rindern kommt es oft zu schweren Unfällen. Auch wenn die Zeit knapp ist, muss die eigene Sicherheit Priorität haben. Experten der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung geben Tipps.

Fast jeder vierte Unfall in der Landwirtschaft trat im Jahr 2018 in der Tierhaltung auf. Insgesamt 8,6%, bzw. 6306 Personen verletzten sich bei der Arbeit mit Rindern, fünf davon tödlich. Rund 80% der Unfälle passierten bei Milch- und Mutterkuhhaltern.

Um dem vorzubeugen, unterrichten 38 Experten der Sozialversicherung für Landwirtschaft und Forsten (SVLFG) Rinderhalter im sicheren Umgang mit den Tieren im Arbeitsalltag.

Wie Rinder Ticken

„Fast alles, was Landwirte im direkten Kontakt mit Rindern machen, löst beim Tier mehr oder weniger starken Stress aus“, erklärt Manfred Eggers von der SVLFG. Dazu zählt das Treiben ebenso wie das Fixieren oder kurze Behandlungen. „Unfälle entstehen oft dann, wenn Tiere unterschätzt werden“, so Harald von Kampen von der SVLFG. Denn Rinder sind Fluchttiere und in Paniksituationen unberechenbar.

Schlägt ein Rind vermehrt mit dem Schwanz, hebt stark den Kopf, zeigt Hautzittern oder Kot- und Harnabsatz, sind dies klare Stresssignale. Der...


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