Molkerei

Käsemanufaktur: Schwarzwaldmilch kürt Architektenbüro

Die geplante Schwarzwaldmilch Käsemanufaktur nimmt Form an. Mit den Entwürfen des Gewinnerbüros Fuchs Maucher Architekten wird nun weiter geplant.

In Titisee-Neustadt, nahe des Badeparadieses Schwarzwald sowie der Firma Testo soll die künftige Schwarzwaldmilch Käsemanufaktur entstehen. Geplant ist eine Schaukäserei mit einem Erlebnisrundgang, einem Verkaufsmarkt sowie einer angeschlossenen Gastronomie.

Schaufenster der Schwarzwaldmilch

Ausgeschrieben wurde der Gebäudeentwurf im Rahmen eines Architektenwettbewerbs. Am 14. Januar 2021 ist die Jury, bestehend aus Experten in den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Käserei sowie aus Vertretern der Stadt Titisee-Neustadt und der Schwarzwaldmilch unter strengen Hygienebedingungen zusammengekommen, um den besten Architekturentwurf zu küren. Gewonnen hat das Büro Fuchs Maucher Architekten, Waldkirch. „Ein weiterer wichtiger Meilenstein unserer Käsemanufaktur ist erreicht. Mit dem gewählten Architekturentwurf können wir nun tiefer in die konkrete Planung einsteigen“, so Andreas Schneider, Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch. Dazu gehört auch das Konzept für die Gastronomie und den Markt. Hier sollen viele regionale Partner integriert werden. „Unsere Käsemanufaktur soll das Schaufenster der Schwarzwälder Milchwirtschaft werden“, so Schneider.

Das Konzept der Schwarzwaldmilch Käsemanufaktur

Laut Angaben der Molkerei Schwarzwaldmilch ist eine Käsemanufaktur mit einer Maximalkapazität von 1.200 Jahrestonnen und Käsetypiken unterschiedlicher Reifegrade von bis zu über zehn Monaten geplant. Die Käsesorten werden von Hartkäse über Schnittkäse bis zu halbfestem Schnittkäse reichen und aus Weidemilch, Bio-Milch und Bio Heumilch hergestellt. Die Käsemanufaktur wird darüber hinaus durch ein gastronomisches Angebot sowie einen Verkaufsmarkt erweitert. Herzstück sind die Käse-Produktion und das Reifelager.

Die Redaktion empfiehlt

Im November lagen die Grundpreise der Molkereien zwischen 29,45 und 35,5 ct/kg. Zum Teil blieben die Preise stabil, teilweise zogen Molkereien die Preise an. Bei Paul Mertens sank der Erlös.

Die Zahl der Milchsorten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Die AMI hat exklusiv für top agrar analysiert, wie sich das auf die Milchpreise auswirkt.

Die Bioland-Marktpartner haben den Bioland Partner e.V. gegründet. Mit diesem Schritt integriert der Verband die Hersteller, Verarbeiter und Händler enger in die Verbandsarbeit.


Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen