Lebensmittelhandel

Milch verstärkt in Werbeaktionen Premium

Trinkmilch taucht immer öfter in Werbeaktionen des Handels auf. Markenprodukte sind z.T. günstiger als Handelsmarken. Zudem gibt es mehr Milchsorten.

Der Wandel am Milchmarkt schreitet unaufhaltsam voran. Die Anforderungen des Handels und der Verbraucher konfrontieren zunehmend die Produktion. Eine hohe Produktvielfalt steht mehr denn je hoch im Kurs. Dadurch hat sich auch das Trinkmilchsortiment in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Aspekte wie Differenzierung, Individualisierung, angepasste Portionsgrößen, Gesundheit, Convenience und Nachhaltigkeit haben dabei einen großen Stellenwert. Im Zuge dessen kommen auch Nachhaltigkeitsprogramme in die Branche. Bei der Gentechnikfreiheit haben Milcherzeuger und Molkereien in Deutschland bereits ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Renke Renken

Auf in den Kampf,

wir haben es in der Hand etwas zu ändern, aber so lange immer mehr mit immer weniger Marge das Credo der Bauern ist, wird´s nicht klappen . Das weniger auch mehr sein kann, erfahren Betriebe, die auf Bio umgestellt haben

von Hans Nagl

Was bringt uns das ?

Solange wir unsere Produktion von Milch nicht an den Verbrauch anzupassen werden wir immer den kürzeren Ziehen.

von Gerd Uken

Sie versuchen die 0 8 15 Milch

Aus den Regalen zu bekommen um Premiummilch zu verkaufen. Schmackhaft gemacht mit einem Preis konventioneller Milch. Da steckt System dahinter

von Matthias Zahn

Der Kampf um den Kunden tobt!

Die Regalflächen in Deutschland sind ausgebaut und alle Gebiete versorgt. Also kämpfen Aldi, Lidl und Co um jeden Kunden! Werbeangebote in Massen sowie das Bewerben der Produkte mit "gewissen Vorzügen". Sei es Bio, GVO frei, das Ausgrenzen der Anbindehaltung ect. Es ist nicht immer der Kunde der dies alles fordert, sehr oft sind es Aldi, Lidl und Co welche händeringend nach neuen Lockangeboten für die Kundschaft suchen und sich immer wieder neue "Auflagen" einfallen lassen. Wir Bauern kommen dabei immer mehr unter die Räder, da die Auflagen steigen, damit die Produktionskosten immer höher werden und wir das ganze aber zu Weltmarktpreisen zur Verfügung stellen sollen. Aber die große Frage die sich mir stellt ist, WARUM boomt bei diesen Aussichten der Stallbau nach wie vor? Was muss noch alles passieren, bis den Milchbauern die Lust am Stallbau vergeht? Auf der anderen Seite sieht man am Beispiel der Ferkelerzeuger, dass ein Rückgang der Betriebe und der Zuchtsauen, sich nicht unbedingt positiv auf die Preise auswirken. Alles in allem, keine guten Aussichten.................

von Willy Toft

Warum wohl, da kauft Keiner den Laden leer, aber die Signalwirkung ist famos!

Da werden wir wohl ewig mit leben müssen, der Handel profitiert im ganzen Sortiment davon.

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