Umfrage

Rinderhalter planen mehr Neubauten

Die Zahl der Rinderhalter, die in neue Ställe investieren will, ist gestiegen. Besonders Betriebe mit mehr als 100 Kühen wollen neu bauen. Gleichzeitig sank die Zahl der Renovierungspläne.

Das zeigt eine bundesweite Befragung von ca. 22.000 Milchviehhaltern durch AgriDirect Deutschland. Bei den telefonischen Interviews wurden verschiedene Daten, wie z. B. der aktuelle Einsatz und die Investitionspläne in Melktechnik, und auch die Neubau- und Renovierungspläne in Ställe abgefragt.

Mehr Neubauten, weniger Renovierungen geplant

Mehr als 9% der befragten Milchviehbetriebe gab an, in Viehställe investieren zu wollen. 6,6% davon wollen neu bauen. Das ist eine positive Veränderung von 1,6% gegenüber 2017. In 2016 hatten 6,2% Neubauvorhaben. Gleichzeitig ist der Anteil der Renovierungs- bzw. Sanierungspläne im Jahr 2018 um 2,5% gesunken. Dies ist ein Rückgang von 1,3% im Vergleich zu 2017. Im Zeitraum 2016 bis 2018 halbierte sich der Prozentsatz der Renovierungspläne.

Betrachtet man die Neubau- und Sanierungspläne nach Unternehmensgröße, sieht man, dass der Prozentsatz bei den größeren Unternehmen ab 100 Milchkühen am höchsten ist. 8,8% bis 9,5% dieser Unternehmen haben Neubaupläne. Der Prozentsatz ist mit 5% für kleinere Betriebe am niedrigsten (mit 50 bis 70 Kühen).

Unternehmen mit 100 bis 200 Kühen haben mit 3,4% häufiger Renovierungspläne. Betriebe mit 50 bis 70 Kühe haben weniger Veränderungsvorhaben (2,0%).

Umfrage

Milchviehhalter wollen wieder mehr in Neubauten investieren. (Bildquelle: Werkbild)

Umfrage2

Vor allem größere Betriebe, ab 100 Kühen, planen Neubauten. (Bildquelle: Werkbild)


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Erwin Schmidbauer

Wahrscheinlich ist der Milchpreis schon wieder hoch genug...

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen