Interview

US-Rindfleischabkommen: Mehr Chance als Problem Premium

Die EU hat den USA einen festen Anteil am zollfreien Einfuhrkontingent für Rindfleisch zugesagt. Der Verband der Fleischwirtschaft sieht darin auch eine Chance für den deutschen Rindfleischabsatz.

Bald kann aus südamerikanischen Staaten leichter Rindfleisch in die EU eingeführt werden. Jetzt hat die EU auch mit den USA ein Einfuhrkontingent vereinbart. Worum geht es genau?

Stachetzki: Die Vereinbarung ist nicht neu. Schon seit 2009 dürfen alle Staaten insgesamt 45 000 t Rindfleisch pro Jahr zollfrei in die EU einführen. Anfangs erfüllten nur die USA die geforderten Standards. Inzwischen nutzen z. B. Uruguay und Argentinien den größeren Teil des Kontingents und drängen den US-Anteil zurück. Dieser liegt aktuell bei 13 000 t Rindfleisch. Um Strafzölle gegen die EU zu verhindern, hat diese den USA nun einen festen Anteil des Kontingents zugesprochen. Etwa ab 2020 liegt dieser bei 18 500 t und steigt bis etwa 2025 auf 35 000 t. Das wären 0,4 % des EU-Rindfleisch-Verbrauchs. An der Gesamtmenge von 45 000 t ändert das nichts.

Wird das Auswirkungen auf die...

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Artikel geschrieben von

Katharina Lütke Holz

Redakteurin Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Rudolf Rößle

Mag

schon sein, was er über die Qualität sagt. Ammenkuhhaltung rechnet sich bei uns nur mit Direktvermarktung. Sonst würden sicher viele Milchviehalter auf Rindermast umstellen, wenn dort genau so viel Geld zu verdienen ist.

von Gerd Schuette

Erst haben die heimischen Landwirte den Schaden und dann dürfen sie sich auch noch ver....... lassen.

von Ulrich Rist

Hauptsache einer Verdient daran

Den Verarbeiter ist es völlig Wurscht woher der Rohstoff Fleisch kommt ,egal ob EU oder Amerika. Hauptsache es geht durch Ihre Hände und somit über Ihren Geldbeutel. Alles andere ist denen egal.

von Andreas Thiel

Danke...

...für all die tollen, lukrativen Chancen, die der deutschen Landwirtschaft eröffnet werden!

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Gute Zeiten

Der Verband sieht gute Zeiten auf sich zukommen: Einkaufspreise Niedrig / Marge Hoch!!. Da muss man die deutsche Landwirtschaft bei Laune halten weiter gute Geschäfte zu machen.

von Renke Renken

Wer´s glaubt

wird seelig, wir werden doch schon lange nur noch verkackeiert. Aber zum Glück gibt´s immer noch irgendeinen Erklärer, der uns erzählt warum das gut für uns ist, und die Zahlen werden so lange gegeneinander verdreht, bis da eh keiner mehr durchsteigt.

von Steffen Hinrichs

Wenn der Verbraucher zukünftig immer weniger Fleisch isst,

zählt doch jedes Kilo für uns Erzeuger ,was nicht Importiert wird .

von Gerd Uken

Zahlen:

Dem Agrarkommissar zufolge wird dem Mercosur-Block für Rindfleisch ein präferiertes Zollhandelskontingent von 99000 Tonnen im Jahr eingeräumt. Für Hähnchenfleisch und Zucker sind Freihandelsmengen von jeweils 180000 Tonnen vorgesehen. Für alle drei Produkte sollen diese Quoten schrittweise über einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren eingeführt werden. Des Weiteren ist offenbar auch ein großzügiges Einfuhrkontingent für Ethanol geplant. Mal ein bisschen recherchiert....

von Gerd Uken

Schon komisch diese Zahlenspielereien

Wo bleiben die 99.000 to aus Mercosur die mal genannt wurden. 45.000 to sind doch für die USA zusätzlich zum Mercosur.? Die USA hatte bislang 10.000 to zollfrei

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