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Checken Sie Ihr ASP-Eintragsrisiko Premium

Der Check orientiert sich an den ASP-Hauptrisikofaktoren und gliedert sich in fünf Abschnitte.

1. Allgemeine Angaben

Zunächst werden einige allgemeine Fragen zum Betrieb gestellt. Die Angaben dienen rein statistischen Zwecken und werden garantiert anonym behandelt. Unter anderem wird nach dem Produktionstyp gefragt. Sind Sie reiner Ferkelerzeuger? Oder bewirtschaften Sie einen Aufzucht-, Mast- bzw. Kombibetrieb? Zudem werden das Bundesland und die Bestandsgröße erfragt.

2. Äusserer Schutz

In insgesamt 37 Fragen wird anschließend das Einschleppungsrisiko von außen in den Betrieb bewertet. Halten Sie Ihre Schweine in einem geschlossenen Stallgebäude, das sich am besten vor Wildschweinekontakt schützen lässt? Oder stehen die Tiere in einem Offenfrontstall bzw. Stall mit Auslauf? Und wenn ja, ist dieser Auslauf zum Schutz vor Wildschweinen durch einen doppelten Zaun gesichert?

Gibt es im 500 m-Radius rund um Ihren Betrieb weitere Schweineställe bzw. Schlachthöfe oder Viehverladestellen? Wurden in der näheren Umgebung bereits Wildschweine gesichtet? Und wenn ja, wie weit können sich die Wildschweine dem eigenen Betrieb ungehindert nähern?

Wichtig für die Seuchenvorsorge ist auch, ob sich auf dem Betriebsgelände eine Biogasanlage befindet und ob diese Anlage auch mit Gülle aus anderen Betrieben beschickt wird. Verfügt die Biogasanlage über eine separate Zuwegung?

Wie steht es um den äußeren Schutz des Schweinebestandes? Ist das Hofgelände eingezäunt und sind alle Tore stets geschlossen? Oder weist der Zaun Lücken auf, über die sich Wildschweine dem Stall oder dem Futterlager nähern können?

Wie ist der bauliche Zustand der Ställe? Bieten Fenster, Türen, Wände, Fugen, Decken oder Dächer Durchschlupfmöglichkeiten für Wildvögel und Schadnager? Und wie steht es um die Verladerampe? Ist sie geschützt, oder kann sie von Wildschweinen betreten werden?

Großen Einfluss auf die Infektionsgefahr hat auch die Personalsituation im Betrieb. Arbeitet im Betrieb nur festes Stammpersonal? Und haben die Mitarbeiter eventuell Kontakt zu ASP-Risikogebieten in Osteuropa?

Schwarz-Weiss-Trennung

Hat das Personal Kontakt zu anderen Schweinehaltungen, oder sind die Mitarbeiter jagdlich aktiv? All das erhöht die Gefahr, das ASP-Virus oder andere krankmachende Keime in den eigenen Bestand einzuschleppen. In Futtermitteln, Kot und Blut bleibt das ASP-Virus noch lange infektiös. Deshalb ist es wichtig, den Betrieb in einen Weiß- und Schwarzbereich zu untergliedern. Zum Weißbereich gehören der ...

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Artikel geschrieben von

Henning Lehnert

Redakteur Schweinehaltung

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