Afrikanische Schweinepest

Boehringer: ASP schwächt Absatz

Die Afrikanische Schweinepest rafft die Schweinebestände in Asien dahin. Die Auswirkungen spürt auch das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim und verzeichnet Umsatzrückgänge.

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat im ersten Halbjahr 2019 bei Impfstoffen für Nutztiere starke Effekte der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in China und in Südostasien verspürt. Wie das Ingelheimer Unternehmen Anfang August mitteilte, ging bei dem Schweineimpfstoff Ingelvac Circoflex der Umsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 23,3 % auf 117 Mio. € zurück. Umsatzstärkstes Produkt sei das Antiparasitikum Nexgard gewesen, das währungsbereinigt im Halbjahresvergleich um 13,8 % auf 395 Mio. € zulegte.

Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsbereich Tiergesundheit im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von rund 2,1 Mrd. €. Bereinigt um Währungseffekte ergibt sich ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,7 %. Im gesamten Jahr 2018 belief sich laut Unternehmensangaben der Umsatz über alle Geschäftsbereiche hinweg auf rund 17,5 Mrd. €.

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