Veranstaltungsreihe der Uni Göttingen

Agrar-Debatten: Diskussion zum „Krieg ums Fleisch“

Sollte die von vielen Seiten geforderte Verringerung des Fleischkonsums gezielt gefördert werden? Und welche Maßnahmen wären dafür geeignet?

Raum für Kontroversen rund um die Frage „Krieg ums Fleisch - wer bestimmt, was ich esse?“ will die Universität Göttingen in der nächsten Veranstaltung der Reihe „AgrarDebatten.vorOrt“ bieten. Die Veranstaltung findet am 11. Juni an der Fakultät für Agrarwissenschaften statt. Konkret soll diskutiert werden, ob die von vielen Seiten geforderte Verringerung des Fleischkonsums gezielt gefördert werden sollte, und welche Maßnahmen dafür geeignet wären.

Als Teilnehmer der Podiumsdiskussion erwartet werden von der Universität Prof. Bernhard Brümmer, Prof. Daniel Mörlein, Prof. Achim Spiller und Dr. Antje Risius sowie von der Universität Gießen Prof. em Michael Schmitz. Unter Federführung von Schmitz war erst kürzlich die Studie „Globale Auswirkungen einer rein pflanzlichen Ernährung - Konsequenzen für Wirtschaft, Umwelt und Welternährung“ erstellt worden. Demnach hätten eine Einschränkung des Fleischkonsums und der Abbau der Tierproduktion in der EU weltweit betrachtet nur geringe Umwelteffekte.

Weitere Agrar-Debatten

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Diskussionen zum Artikel

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von Ernst Storm

fleisch

vor längerer zeit gab es mal einen GUTEN Werbespruch: Fleisch ist ein stück Lebenskraft!!!! der stimmt auch noch heute!!! ernst Storm

von Christian Bothe

Fleischverzehr

Diesen Literaturhinweis können sich die Veranstalter mal zu Gemüte führen und in die Diskussion mit einbringen. http://files.agrarfakten.de/200000204-78f7379ef5/AF%20Fleisch%2032%2020180128.pdf

von Christian Bothe

Brauchen wir das?

Die Überschrift klingt grauenvoll und vollkommen überflüssig. Was soll so eine Diskussion bringen?? Wer will den Menschen vorschreiben was zu essen ist? Das hatten wir in der DDR schon mal bei Kaffee und Südfrüchten. Scheinen einige nicht zu wissen,die so etwas organisieren,meine ich.

von Heinrich Albo

Zitat"Demnach hätten eine Einschränkung des Fleischkonsums und der Abbau der Tierproduktion in der EU weltweit betrachtet nur geringe Umwelteffekte."

Die Kallorie bzw. die Umsetzbare Energie in MJ aus Fleisch hat in der Produktion wesentlich weniger Co2 verursacht als die aus Salat. Das liegt an der geringen Energiekonzentration im Salat.Man wird eben nur von den Kallorien satt und nicht vom teuer gebundenen Wasser.

von Richard Huber

Die Verringerung der Abgeordneten

in allen Parlamenten wäre vordringlicher. Im Übrigen halte ich nichts von Verboten oder Verteuerungen von Lebensmitteln. Hier schließt man dann ganz bewusst schlechter Verdienende aus.

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