Landwirte nicht an Kosten der Wildschäden beteiligen

Der Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV), Werner Räpple, hat die vom Stuttgarter Landwirtschaftsministers Peter Hauk vorgelegten Empfehlungen zur Wildschweinjagd als "wertvolle Unterstützung in Kampf gegen die unerträgliche Zunahme des Schwarzwildbestandes und entsprechender Wildschäden in der Land- und

Der Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV), Werner Räpple, hat die vom Stuttgarter Landwirtschaftsministers Peter Hauk vorgelegten Empfehlungen zur Wildschweinjagd als "wertvolle Unterstützung in Kampf gegen die unerträgliche Zunahme des Schwarzwildbestandes und entsprechender Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft" bezeichnet. Hauk greife mit seinen Empfehlungen die Haltung des Berufsstandes auf, lobte Räpple. Der BLHV fordere bereits seit Jahren eine konsequente Bejagung und setze sich entschieden gegen Absichten von Jagdpächtern zur Wehr, die Landwirte als Eigentümer des Jagdrechtes an den Kosten der Wildschäden zu beteiligen.

Entscheidend für den Erfolg der notwendigen Bestandsregulierung sei allerdings die revierübergreifende Kooperation der Jagdpächter und Jagdausübungsberechtigten. Aufgrund des hohen Reproduktionspotentials des Schwarzwildes müsse nach übereinstimmender Beurteilung eine Bejagung auch in Jahren mit geringem Bestand fortgesetzt werden. Zu begrüßen sei insbesondere die eindeutige Klarstellung, dass der Schlüssel zum Erfolg bei der Bestandsregulierung von Schwarzwild bei den Jägern und im Jagdverhalten liege.

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