Schlachtindustrie

Schlachthof in Vilshofen steht still

Dem Vilshofener Schlachthof fehlt wegen eines Corona-Ausbruchs das Personal, um die Produktion am Laufen zu halten. Wann und wie der Schweinestau aufgelöst werden kann ist unklar.

Wie das Portal fleischwirtschaft.de berichtet, steht der Schlachthof in Vilshofen seit Montag vergangener Woche still. Dabei handele es sich um keine behördliche Schließung. Die Produktion stehe still, weil zu viele Mitarbeiter fehlten. Nach Berichten der Passauer Neuen Presse (PNP) waren Ende vergangener Woche bereits 83 der 300 Mitarbeiter infiziert und ebenso wie ihre Kontaktpersonen in Quarantäne.

Schweinestau baut sich bereits auf

Die Verarbeitungskapazität des Vilshofener Schlachthofs liegt bei rund 20.000 Scheinen pro Woche. Nach einer Woche Stillstand hat sich somit ein Stau von 20.000 Schweinen aufgebaut, der sich zum Ende dieser Woche zu verdoppeln droht. „Mit jedem Tag, an dem nicht geschlachtet werden kann, wird die Situation für unsere Landwirte kritischer“, erklärte Erwin Hochecker, Vorstandsvorsitzender der Erzeugergemeinschaft Südbayern, gegenüber der PNP. Er vertraute jetzt auf das schnelle Handeln von Politik und Behörden, um den Betrieb schnellstmöglich wieder hochfahren zu können.

Im Laufe des heuten Vormittags will sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Gespräch mit der Geschäftsführung über die Lage informieren. Anschließend will er in einer Pressekonferenz über die Lange in Vilshofen und die Situation der Schlachthöfe in Bayern informieren.


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