Hilfe für Wind-Kommunen

Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger erläutert, wie der Freistaat trotz 10H-Regelung den Bau neuer Windparks ankurbeln will und welche Chancen es für Kommunen gibt.

Seit Oktober 2020 sind „Windkümmerer“ in einigen bayerischen Kommunen aktiv. Wie viele davon gibt es?

Aiwanger: Wir haben sieben Institutionen mit qualifizierten Mitarbeitern als Windkümmerer gewonnen – in jedem Regierungsbezirk eine. Als ausgewiesene Windexperten stehen sie bereits 39 Kommunen mit Informationen und Know-how zur Seite. Sie unterstützen vor allem dabei, vor Ort transparent über das Thema Windkraft zu informieren.

Gibt es schon konkrete Ergebnisse?

Aiwanger: Ja, Projekte kommen ins Laufen, die Verantwortlichen ziehen dank der Vermittlung an einem Strang und die Menschen vor Ort zeigen positives Interesse an der Windenergie. Konkret wurden bereits positive Gemeinderatsbeschlüsse getroffen und Verhandlungen zur Sicherung von Flächen geführt. Die Windkümmerer als Teil unserer großen Windoffensive Aufwind zeigen deutlich: Wir wollen die Windenergie in Bayern vernünftig weiterentwickeln, sonst würde in den nächsten Jahren mehr Windkraft bei Altanlagen stillgelegt als neu errichtet.

Die Windkümmerer sollen Ausbauhemmnisse vor Ort systematisch abbauen. Wo sehen Sie welche?

Aiwanger: Zentral für jedes Windprojekt ist die Akzeptanz vor Ort. Von der 10H-Regelung, die Abstände zur Siedlung von 2000 bis 2500 m vorschreibt, kann eine Gemeinde...


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