Wie holt man Ackerwildkräuter zurück? Plus

Rudolf Müller aus Bretten testet verschiedene Maßnahmen für mehr Biodiversität auf dem Acker. Auftraggeber ist das Qualitätszeichen Baden-Württemberg QZBW.

Als Erzeugergemeinschaft für Getreide müssen wir uns bewegen und unsere Anbaukriterien immer wieder neu auf die Bedürfnisse des Marktes ausrichten“, sagt Rudolf Müller aus Bretten (Lkr. Karlsruhe). Der Landwirt bewirtschaftet mit seiner Frau Sabine und Tochter Jessica einen Betrieb mit 180 ha und 70 Milchkühen.

Seit Beginn seiner Mitgliedschaft bei der EZG Kraichgau Korn vor über 20 Jahren legt er 1 m breite Blühstreifen am Rand der Getreideflächen an: „Ursprünglich waren sie als reiner Spritzschutz zum Nachbarschlag hin gedacht, denn wir setzen im Getreide keine Pflanzenschutzmittel ein“, erklärt Müller. Mittlerweile dienen die Streifen auch als Vermarktungsargument und sollen demnächst verbindlich bei allen 45 EZG-Betrieben auf eine Breite von 3 m ausgedehnt werden.

Pilotprojekt des MLR:

In Zukunft werden die Betriebe auf ihren insgesamt 4500 ha vermutlich weitere Maßnahmen zur Biodiversität in ihre Anbaukriterien integrieren. Denn einzelne von ihnen probieren im Rahmen eines Pilotprojektes des Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart...


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen