Blauzunge

Blauzunge: "Von Woche zu Woche wird die Situation prekärer" Premium

Auf den Kälbermärkten in Bayern macht sich bereits bei Kälbern ohne Impfschutz ein deutlicher Preisdruck bemerkbar.

Wenn die Verbringungsauflagen für nicht-geimpfte Kälber zumindest innerhalb Bayerns nicht zügig gelockert würden, sei mit enormen Verwerfungen am Markt zu rechnen, erklären bayerische Viehhändler gegenüber top agrar-Südplus.

"Wir haben bereits einen Überhang an Kälbern ohne Impfschutz. Bei unserer letzten Kälberauktion am Mittwoch konnten wir sie alle noch innerhalb der Restriktionsgebiete in Bayern und Baden-Württemberg vermarkten, doch die Situation wird jetzt von Woche zu Woche prekärer", erklärt Werner Hauck vom Rinderzuchtverband Franken. Die Preisdifferenz sei bereits jetzt bei ansonsten gleicher Tierqualität deutlich. Aus Verunsicherung hätten bereits einige Landwirte auf eine Beschickung der Märkte verzichtet.

Große wirtschaftliche Einbußen

Die kürzlich vereinbarten binationalen Abkommen zur Verbringung von Kälbern in die Niederlande sowie nach Spanien und Italien...

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Franz Utz

wenn

die ganzen Untersuchungen und Behandlungen des Kalbes mehr kosten als das Kalb wert ist muss man sich nicht überlegen was zu tun ist.

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