Öffentlichkeitsarbeit

Kampagne ‚Wir versorgen unser Land': Hauk weiht Fassadenbanner ein

Seit dem Auftakt am 22. April 2020 stellt das Agrarministerium BW im Zuge der Kampagne ‚Wir versorgen unser Land‘ mehr als 20 Bauern, Winzer und Genossenschaften vor.

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk hat am Ministerium in Stuttgart das neue Fassadenbanner der Kampagne „Wir versorgen unser Land“ enthüllt. Dahinter stehen mehr als 20 regionale Landwirte, Winzer und Genossenschaften. Sie geben exklusive Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit und lassen Verbraucher auf Plakaten und in Videos, aber auch im persönlichen Gespräch, hinter die Kulissen blicken.

„Diese Kampagne wurde ins Leben gerufen, um gezielt die Menschen hervorzuheben, die täglich für unsere vielfältigen Lebensmittel ‚ackern‘ und somit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten“, betonte der Minister.

Plakat

Plakat an der Fassade mit 20 Personen, die für die landwirtschaftliche Vielfalt in BW stehen. (Bildquelle: Ministerium)

Bereits im Mai startete der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine Tour zur Plakataktion der Kampagne und besuchte jeden der beteiligten Landwirte und jede Genossenschaft vor Ort. „Es war mir ein großes Anliegen, die Akteure der Kampagne, die stellvertretend für rund 40.00 landwirtschaftliche Betriebe in unserem Land stehen, zu besuchen. Die Arbeit in der Landwirtschaft ist intensiv und arbeitsreich, aber während der Tour war deutlich zu spüren, dass unsere Landwirte und Genossenschaften mit Leidenschaft und Herzblut bei der Sache sind und mit großem Verantwortungsbewusstsein für unsere Nahrung sorgen“, betonte der Minister.

Mittlerweile sind die Plakate und Banner der Kampagne von den Partnern im ganzen Land verteilt worden. „Das Fassadenbanner ist ein besonderes Highlight, denn es bildet alle teilnehmenden Personen der Kampagne ab. Baden-Württemberg ist geprägt von einer vielfältigen Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft, die es wertzuschätzen und zu erhalten gilt“, betonte der Minister.

Gruppenbild

„Diese Kampagne wurde ins Leben gerufen, um gezielt die Menschen hervorzuheben, die täglich für unsere vielfältigen Lebensmittel ‚ackern‘ und somit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten“, betonte der Minister. (Bildquelle: Ministerium)

Hintergrund

Das Ministerium stellt im Zuge der Kampagne 20 Betriebe vor. Sie alle stehen für rund 7.500 Milchviehbetriebe, 5.200 schweinehaltende Betriebe, 14.200 Weideviehbetriebe, 7.100 Betriebe mit Hühnerhaltung, 2.700 Schafbetriebe, 4.000 Betriebe, die Baumobst produzieren, 1.200 Betriebe, die unser frisches Gemüse anbauen, 290 Spargelbetriebe, 10.200 Ackerbaubetriebe, aber auch für die über 23.000 Weinbaubetriebe, die die Kulturlandlandschaft in BW bewirtschaften. Auch die über 300 Warengenossenschaften in Baden-Württemberg, die die Kampagne unterstützen, würden auf diesem Wege vorgestellt, heißt es.

Partner der Kampagne sind der Landesbauernverband Baden-Württemberg (LBV), der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV), der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (BWGV), das BaWü-Team von Land schafft Verbindung (LsV) sowie die Maschinenringe Deutschland, der Maschinenring Tettnang und die Bodenseebauern.


Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

Mit noch so viel PR für die Landwirtschaft

wird Hauk nicht ansatzweise gut machen können, dass er am 27.3. sein Wort gebrochen und die Landwirte verraten hat.

von Rudolf Rößle

Bundestagswahl

die Weichen für Schwarz-Grün werden gelegt. Ein anderes Ergebnis würde mich wundern.

von Heinrich Albo

Ferkel bzw.Schweinefleisch...

Gehört ja wohl nicht mehr dazu....Die Grünen träumen wieder....und tun alles dafür die effektive Produktion abzuschaffen!!!

von Erwin Schmidbauer

Logisch

Vegetarier und Veganer brauchen kein Schweinefleisch! Warum sollte also eine "Partei des Vegetarismus" irgendein Interesse an der Erhaltung der Schweinehaltung haben?

von Erwin Schmidbauer

Warum das Ministerium?

Das einzig traurige an dieser Aktion ist, dass sie nicht originär von der Landwirtschaft oder deren Organisationen kommt sondern aus dem Ministerium. In welchem Wirtschaftbereich ausser der Landwirtschaft fühlt sich die Politik für PR zuständig?

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