Möscha macht mobil Premium

Helmut Mößmer, Erfinder des Möscha-Schwenkverteilers, wirbt offensiv um eine Genehmigung seiner Technik über 2025 hinaus. Wie die Chancen dafür stehen, verrieten Landtagsfraktionen und Landwirtschaftsministerium in München gegenüber Südplus.

Helmut Mößmer, Erfinder des Möscha-Schwenkverteilers, wirbt offensiv um eine Genehmigung seiner Technik über 2025 hinaus. Man könnte sie z. B. für gute Witterungsbedingungen weiter zulassen, schlug er dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium und den Landtagsfraktionen vor.

Deren Agrarsprecher reagieren gegenüber Südplus gespalten:

  • Dr. Leopold Herz von den Freien Wählern sieht bei der streifenförmigen...

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von Siegfried Mantel

Mit Halbwissen in der Gülleausbringung kann man keine Landwirtschaft betreiben, man muss nicht separieren, das macht in Holland kein Schwein, einfach einschlitzen

In den Niederlanden wird Gülle seit 1992 eingeschlitzt, der Schleppschlauch wurde dort 1989 verboten und der Schleppfuss mit Ausnahme von ca. 3 % Moorstandorten auch, seit 3 Jahren ist der Schleppfuss nun dort auch auf diesen Flächen verboten, da es heute selbst für diese Standorte hervoragende Schlitzgeräte wie Duport All Track oder den Samson TE oder das System von Schuitemaker gibt, das bei solchen Geräten auch aufwendigere Fässer not wendig sind ist klar, des wegen werden 70 % der Gülle in Holland von LU`s gefahren, aber Mähdrescher hat ja auch nicht jeder Landwirt. Die holländischen Landwirte produzieren mehr Milch als jemals zu vor und was das das Gülle und Nährstoffmanagement anbelangt viel umweltfreundlicher als Deutschland, die Nitratgehalte im Grundwasser wurden in den Niederlanden seit 1992 um mehr als 80 % reduziert, deswegen werden die Niederlande auch nicht von der EU verklagt, obwohl ihr Nitratgehalt immer noch höher ist als der Deutsche, aber Sie haben in 30 Jahren eine gigantische Reduktion erreicht trotz Steigerung der Milchproduktion um 25%. Diese Technik läuft in Deutschland auf einigen Betrieben schon seit mitte der Neunziger, es sind erfolgreiche Wachstumsbetriebe eilweise in Extremlagen und in Ihrem Umfeld schlitzen mittlerweile fast alle ein, verkauft hat diese Geräte Michael Horsch mit Wolfgang Nürnberger ab 1992, mit seinen Gülletracs. Am Spitalhof in Kempten(Allgei, oder Allgäu für die Ausländer) hatte ich das große Glück 2008 H. Rainer Schröpel, damals bereits 24 Jahre Leiter des Spitalhofes, kennen zu lernen einen absoluten Grünlandprofi und Düngungs- und Güllespezialisten, für einen Unterfranken aus dem Norden von Bayern eher ungewöhnlich oder eine Ehre. Rainer Schröpel hatte bereits zwischen 1999 und 2004 Exactversuche zu Güllezusätzen durchgeführt, das Ergebniss war in der Effizienz ernüchternd( bericht bei LFL zu habne oder bei mir), Gesteinsmehle und der Gleichen haben dann /kg ausgebrachten Stickstoff schlechtere Erträge gebracht wie unbehandelte Gülle, das Ablaufverhalten von der Narbe war nicht besser sonder teilweise schlechter als bei unbehandelt, einzig mit ASL behandelte Gülle zeigte ein besseres Ablaufverhalten und vor allem je Kg ausgebrachten Stickstoff aus Gülle und ASL deutlich höhere TM Erträge(ca. 14%) als bei CATOMIN oder Bioaktiv oder unbehandelt, bitte berücksichtigen Exactversuche mit damals einzigartiger Versuchstechnik, die heute als Standard in Deutschland gilt, sehr interessant das Rauscher (Initiator der Petition)und seine Kollegen, nicht mal die Ergebnisse ihres eigenen Versuchsgutes kennen, das sind Landwirte, da fällt mir nichts mehr dazu ein, doch aufhören. Den z. B. in Isny auch Allgäu, aber nicht mehr Bayern fahren die Betriebe Klaus Halder und C.+G.Maier GbR in Extremlagen mit einem Veenhuis 1-Achser mit Schlitzgerät incl. Nachsaateinrichtung seit 9 Jahren mit Topergebnissen, in diesem Jahr werden die Maiers in Verbindung mit Cultandüngung(12m Bodeninjektion mit Geländeanpassung) die 25-27to TM/ ha knacken(im Grünland). Ich vermute mal die Maiers haben in 10 Jahren auch noch Kühe. In den Versuchen der TUM von 2004-2008(Mehrerträge in der Injektion im Vergleich zur flächigen Ausbringung und sofortigen Einarbeitung bis 15%, nur zur Info Exactversuche die nicht wegen dem Düngesystem gemacht wurden(sondern wegen der Piadin Wirkung) aber auch im in der letzten Diplomarbeit in Triesdorf mit Abschluss 2011 wurde nach gewiesen das selbst unter den Bedingungen das der Landwirt mit dem eigenen Fass abends fährt und es wie dort in einem Fall 2 mm nachts regnet, es mit dem Schlitzgerät am Nächsten Tag früh um 9.30uhr bei Sonnenschein und schlecht eingestellt trotzdem 9 % höhere Weizenerträge mit 14% höheren Rohproteinerträgen gab, die Versuche wurden mit einem Standard Güllefass und Selbstfahrer gemacht. Es war eine Anlage mit 36 Parzellen wo auch KAS, Cultan mit HAS-Lösung, Ahl mit Spritze und Entec als Volldünger dabei war. Wenn mit Halbwissen Politik gemacht wird ist das gefährlich

von Siegfried Mantel

Mit Halbwissen in der Gülleausbringung kann man keine Landwirtschaft betreiben, man muss nicht separieren, das macht in Holland kein Schwein, einfach einschlitzen

In den Niederlanden wird Gülle seit 1992 eingeschlitzt, der Schleppschlauch wurde dort 1989 verboten und der Schleppfuss mit Ausnahme von ca. 3 % Moorstandorten auch, seit 3 Jahren ist der Schleppfuss nun dort auch auf diesen Flächen verboten, da es heute selbst für diese Standorte hervoragende Schlitzgeräte wie Duport All Track oder den Samson TE oder das System von Schuitemaker gibt, das bei solchen Geräten auch aufwendigere Fässer not wendig sind ist klar, des wegen werden 70 % der Gülle in Holland von LU`s gefahren, aber Mähdrescher hat ja auch nicht jeder Landwirt. Die holländischen Landwirte produzieren mehr Milch als jemals zu vor und was das das Gülle und Nährstoffmanagement anbelangt viel umweltfreundlicher als Deutschland, die Nitratgehalte im Grundwasser wurden in den Niederlanden seit 1992 um mehr als 80 % reduziert, deswegen werden die Niederlande auch nicht von der EU verklagt, obwohl ihr Nitratgehalt immer noch höher ist als der Deutsche, aber Sie haben in 30 Jahren eine gigantische Reduktion erreicht trotz Steigerung der Milchproduktion um 25%. Diese Technik läuft in Deutschland auf einigen Betrieben schon seit mitte der Neunziger, es sind erfolgreiche Wachstumsbetriebe eilweise in Extremlagen und in Ihrem Umfeld schlitzen mittlerweile fast alle ein, verkauft hat diese Geräte Michael Horsch mit Wolfgang Nürnberger ab 1992, mit seinen Gülletracs. Am Spitalhof in Kempten(Allgei, oder Allgäu für die Ausländer) hatte ich das große Glück 2008 H. Rainer Schröpel, damals bereits 24 Jahre Leiter des Spitalhofes, kennen zu lernen einen absoluten Grünlandprofi und Düngungs- und Güllespezialisten, für einen Unterfranken aus dem Norden von Bayern eher ungewöhnlich oder eine Ehre. Rainer Schröpel hatte bereits zwischen 1999 und 2004 Exactversuche zu Güllezusätzen durchgeführt, das Ergebniss war in der Effizienz ernüchternd( bericht bei LFL zu habne oder bei mir), Gesteinsmehle und der Gleichen haben dann /kg ausgebrachten Stickstoff schlechtere Erträge gebracht wie unbehandelte Gülle, das Ablaufverhalten von der Narbe war nicht besser sonder teilweise schlechter als bei unbehandelt, einzig mit ASL behandelte Gülle zeigte ein besseres Ablaufverhalten und vor allem je Kg ausgebrachten Stickstoff aus Gülle und ASL deutlich höhere TM Erträge(ca. 14%) als bei CATOMIN oder Bioaktiv oder unbehandelt, bitte berücksichtigen Exactversuche mit damals einzigartiger Versuchstechnik, die heute als Standard in Deutschland gilt, sehr interessant das Rauscher (Initiator der Petition)und seine Kollegen, nicht mal die Ergebnisse ihres eigenen Versuchsgutes kennen, das sind Landwirte, da fällt mir nichts mehr dazu ein, doch aufhören. Den z. B. in Isny auch Allgäu, aber nicht mehr Bayern fahren die Betriebe Klaus Halder und C.+G.Maier GbR in Extremlagen mit einem Veenhuis 1-Achser mit Schlitzgerät incl. Nachsaateinrichtung seit 9 Jahren mit Topergebnissen, in diesem Jahr werden die Maiers in Verbindung mit Cultandüngung(12m Bodeninjektion mit Geländeanpassung) die 25-27to TM/ ha knacken(im Grünland). Ich vermute mal die Maiers haben in 10 Jahren auch noch Kühe. In den Versuchen der TUM von 2004-2008(Mehrerträge in der Injektion im Vergleich zur flächigen Ausbringung und sofortigen Einarbeitung bis 15%, nur zur Info Exactversuche die nicht wegen dem Düngesystem gemacht wurden(sondern wegen der Piadin Wirkung) aber auch im in der letzten Diplomarbeit in Triesdorf mit Abschluss 2011 wurde nach gewiesen das selbst unter den Bedingungen das der Landwirt mit dem eigenen Fass abends fährt und es wie dort in einem Fall 2 mm nachts regnet, es mit dem Schlitzgerät am Nächsten Tag früh um 9.30uhr bei Sonnenschein und schlecht eingestellt trotzdem 9 % höhere Weizenerträge mit 14% höheren Rohproteinerträgen gab, die Versuche wurden mit einem Standard Güllefass und Selbstfahrer gemacht. Es war eine Anlage mit 36 Parzellen wo auch KAS, Cultan mit HAS-Lösung, Ahl mit Spritze und Entec als Volldünger dabei war. Wenn mit Halbwissen Politik gemacht wird ist das gefährlich

von Hubert Hämmerle

Die Witterung, die Dichte der Grasnarbe, die Leistungsfähigkeit, und die Beschaffenheit der Gülle....

entscheiden über die Verluste, und diese hat der Landwirt selbst. Strohreiche Rindergülle streifenförmig zur Ausdünstung oben auf einer dichten Grasnarbe abzulegen, macht sicherlich keinen Sinn. Letztlich wird man in Seperationstechnik investieren müssen, um die politisch erzwungenen Verluste minimieren zu können, und sich nicht in Zielkonflikten mit Tierwohl (Verzicht auf Stroh bei Rindern, Futterverschmutzung durch Güllewürstchen) zu verhaken. Bei der Gesetzgebung fehlen die Praktiker, und bei der DÜV hatte sich die Hendricks wohl stärker durchgesetzt. Immerhin musste sie ihre braun angehauchten "Humorvollen Bauernregeln" zurücknehmen. Dumm war sie nicht. Wahrscheinlich in ihrem ganzen Leben keine Scheibe Brot aus eigener Leistung verdient, hat sie sich beachtlich geschlagen.

von Harald Finzel

Wenn man denkt, es geht nicht mehr dümmer...

Frau Sengl - nebenbei Betreiberin eines Hofladens im Chiemgau - sollte sich für ihren Spruch in Grund und Boden schämen.

von Hans Unseld

Möscha macht mobil

Nach langjähriger Erfahrung mit dem Möscha Pendelverteiler muß ganz klar gesagt werden, daß es aus meiner Sicht keine bessere Ausbringtechnik auf Grünland gibt. Das grobtropfende Verteilen der Gülle schont die Pflanzen und hinterläßt keine vertrockneten Güllestreifen im nachfolgenden Aufwuchs. Für mich ist das unter anderem sehr wichtig für sauberes Futter. Vor allem aber ist diese Ausbringtechnik auch sehr kraftschonend vom PS-Bedarf des Schleppers .Nach 5 Jahren Praxiserfahrung mit Schleppschlauchtechnik, kann ich keinen Sinn erkennen ,daß Streifen-, Injektor-,oder Schlitzverfahren im Grünland Verbesserung bringen sollen.

von Armin Brader

Die Untersuchungen sind alle da, wurden von Herrn Schröppel im Spitalhof Kemten ergebnisoffen durch geführt. Aus diesem Grund wurde der Bemmessungszeitraum stark verkürzt für die Ausbringsysteme. Heute müssen die Versuchstechniker ihre Versuche machen und kommen dann zur LfL zur Auswertung und kommt dann nur das ans Licht was politisch Gewohlt ist!

von Andreas Schröder

Endlich ..

Meldet sich mal jemand auf all diese Reglementierungen. Als ob wir hier in Deutschland die Welt retten könnten mir total überteuerten Techniken. Dabei erfüllt der Möscha Verteiler doch auch in Zukunft eine umweltverträgliche Ausbringung meiner Meinung nach. Und anderswo auf der Welt wird Gülle entsorgt oder verdunsten lassen. Sehr guter Ansatz Hr. Mössmer. Jetzt noch die Unterstützung unserer Berufsvertreter ????!!

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