Möscha macht mobil Premium

Helmut Mößmer, Erfinder des Möscha-Schwenkverteilers, wirbt offensiv um eine Genehmigung seiner Technik über 2025 hinaus. Wie die Chancen dafür stehen, verrieten Landtagsfraktionen und Landwirtschaftsministerium in München gegenüber Südplus.

Helmut Mößmer kämpft um eine Ausnahmegenehmigung für seinen Schwenkverteiler auf Grünland auch über 2025 hinaus. (Bildquelle: Mayer)

Helmut Mößmer, Erfinder des Möscha-Schwenkverteilers, wirbt offensiv um eine Genehmigung seiner Technik über 2025 hinaus. Man könnte sie z. B. für gute Witterungsbedingungen weiter zulassen, schlug er dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium und den Landtagsfraktionen vor. Deren Agrarsprecher reagieren gegenüber Südplus gespalten: Dr. Leopold Herz von den Freien Wählern sieht bei der streifenförmigen ...

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Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Hubert Hämmerle

Die Witterung, die Dichte der Grasnarbe, die Leistungsfähigkeit, und die Beschaffenheit der Gülle....

entscheiden über die Verluste, und diese hat der Landwirt selbst. Strohreiche Rindergülle streifenförmig zur Ausdünstung oben auf einer dichten Grasnarbe abzulegen, macht sicherlich keinen Sinn. Letztlich wird man in Seperationstechnik investieren müssen, um die politisch erzwungenen Verluste minimieren zu können, und sich nicht in Zielkonflikten mit Tierwohl (Verzicht auf Stroh bei Rindern, Futterverschmutzung durch Güllewürstchen) zu verhaken. Bei der Gesetzgebung fehlen die Praktiker, und bei der DÜV hatte sich die Hendricks wohl stärker durchgesetzt. Immerhin musste sie ihre braun angehauchten "Humorvollen Bauernregeln" zurücknehmen. Dumm war sie nicht. Wahrscheinlich in ihrem ganzen Leben keine Scheibe Brot aus eigener Leistung verdient, hat sie sich beachtlich geschlagen.

von Harald Finzel

Wenn man denkt, es geht nicht mehr dümmer...

Frau Sengl - nebenbei Betreiberin eines Hofladens im Chiemgau - sollte sich für ihren Spruch in Grund und Boden schämen.

von Hans Unseld

Möscha macht mobil

Nach langjähriger Erfahrung mit dem Möscha Pendelverteiler muß ganz klar gesagt werden, daß es aus meiner Sicht keine bessere Ausbringtechnik auf Grünland gibt. Das grobtropfende Verteilen der Gülle schont die Pflanzen und hinterläßt keine vertrockneten Güllestreifen im nachfolgenden Aufwuchs. Für mich ist das unter anderem sehr wichtig für sauberes Futter. Vor allem aber ist diese Ausbringtechnik auch sehr kraftschonend vom PS-Bedarf des Schleppers .Nach 5 Jahren Praxiserfahrung mit Schleppschlauchtechnik, kann ich keinen Sinn erkennen ,daß Streifen-, Injektor-,oder Schlitzverfahren im Grünland Verbesserung bringen sollen.

von Armin Brader

Die Untersuchungen sind alle da, wurden von Herrn Schröppel im Spitalhof Kemten ergebnisoffen durch geführt. Aus diesem Grund wurde der Bemmessungszeitraum stark verkürzt für die Ausbringsysteme. Heute müssen die Versuchstechniker ihre Versuche machen und kommen dann zur LfL zur Auswertung und kommt dann nur das ans Licht was politisch Gewohlt ist!

von Andreas Schröder

Endlich ..

Meldet sich mal jemand auf all diese Reglementierungen. Als ob wir hier in Deutschland die Welt retten könnten mir total überteuerten Techniken. Dabei erfüllt der Möscha Verteiler doch auch in Zukunft eine umweltverträgliche Ausbringung meiner Meinung nach. Und anderswo auf der Welt wird Gülle entsorgt oder verdunsten lassen. Sehr guter Ansatz Hr. Mössmer. Jetzt noch die Unterstützung unserer Berufsvertreter ????!!

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