Vier Balken für ein Halleluja

Der gezogene Grubber Terria mit drei oder vier Balken und Mittelfahrwerk ersetzt den Pöttinger Synkro T mit Heckfahrwerk. Wir konnten das Topmodell, den Terria 6040, schon ausprobieren.

Mit dem Terria ersetzt Pöttinger nicht nur den Synkro T, sondern erweitert das Programm um eine vierbalkige Version. Auffällig ist beim Terria das Mittelfahrwerk mit schmalen, aber hohen Reifen. Den Terria gibt es in den Arbeitsbreiten von 4, 5 und 6 m. Wir haben das vierbalkige Modell 6040 mit einer Breite von 6 m auf Rapsstoppeln in die Erde gelassen.

Fast symmetrisch

Die 21 Zinken sind fast komplett symmetrisch auf den vier Balken aufgeteilt. Lediglich vorne in der Mitte fallen zwei Zinken etwas aus dem Konzept. Durch die annähernd spiegelgleiche Aufteilung hat der Terria keinen Seitenzug. Bei einer Arbeitsbreite von 6 m kommt der Grubber auf einen Strichabstand von 28,5 cm. Durch einen Balkenabstand von 80 cm bleiben dem Terria ganze 94 cm als kleinstem Abstand zwischen den Zinken. Das dürfte auch für große Mengen an Ernterückständen reichen.

Die Zinken sind wahlweise mit Schraubenfedern oder Hydraulikzylindern (1400 € Aufpreis, alle Preise ohne MwSt.) gegen Überlast gesichert. Die auf den 100x100x10er Rahmen geklemmten Grundkonsolen bleiben dabei immer gleich. Die Auslösekraft hat Pöttinger gegenüber dem Synkro T (5396 N) gesteigert und beträgt bei der Feder 5886 N. Mit der hydraulischen Sicherung lässt sich eine Kraft von bis zu 6377 N einstellen. Die Auslöseelemente sind wartungsfrei und sollen den Zinken bis zu 35 cm Auslösehöhe verschaffen. Reicht das nicht, bieten beide Systeme zusätzlich eine Abscherschraube. Damit lässt sich zudem der Winkel der Zinken in zwei Stufen für mehr oder weniger Untergriff anpassen. Eine reine Scherbolzensicherung als kostengünstige Alternative für steinfreie Böden gibt es leider nicht.

Die Schare sind in verschiedenen Verschleißfestigkeiten erhältlich: Standard, Dura Star und Dura Star Plus. Für den Terria hat Pöttinger aktuell nur ein 40er...