Weltgrößte Landtechnikmesse

Agritechnica startet Sonntag

Über 2.800 Aussteller aus 53 Ländern bauen derzeit auf dem Messegelände in Hannover die Stände der Agritechnica auf.

Am kommenden Sonntag startet die internationale Leitmesse für Landtechnik, die Agritechnica 2019 mit einer hoher Ausstellerbeteiligung, wie die DLG mitteilt. Vom 10. bis 16. November (Exklusivtage am 10. und 11. November) ist das Messegelände in Hannover Anziehungspunkt für die globale Landwirtschaft.

Über 2. 800 Aussteller aus 53 Ländern, darunter alle international führenden Unternehmen der Branche, präsentieren unter dem Leitmotiv „Global Farming - Local Responsibility“ ein vollständiges Produktangebot und Fachprogramm rund um den modernen Pflanzenbau, heißt es.

Die Agritechnica ist internationaler denn je. 1.750 (62 Prozent) Aussteller kommen aus dem Ausland. Dies entspricht einem neuen Höchststand. Die meisten Auslandsunternehmen kommen aus Italien (370 Unternehmen), China (163), den Niederlanden (113), der Türkei (112), aus Frankreich (100), Österreich (82), Polen (65), Großbritannien (62), Dänemark (52), Indien (58), Spanien (51) und aus den USA (49). Über 20 Länder haben Gemeinschaftsbeteiligungen angemeldet, darunter erstmals aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich (UK), Indien, Weißrussland und der Region Altai (Russland).

Mit dieser Ausstellerbeteiligung würden die zunehmend globale Verflechtung der gesamten Agrarbranche sowie die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft in den Ländern sichtbar, schreibt die DLG weiter. Die landwirtschaftliche Produktion sei weltweit vernetzt. Die DLG erwartet mehr als 400.000 Besucher, darunter über 100.000 aus dem Ausland.

Herausforderungen Umweltschutz und gesellschaftliche Akzeptanz

Die Agritechnica 2019 will dieses Mal Lösungen für die strategischen Fragestellungen von Branche und Gesellschaft zeigen. Landtechnische Innovationen könnten helfen, dass Ziele wie Klimaschutz, Biodiversität, Nachhaltigkeit und Ernährungssicherung erreichbar sind, so die Organisatoren.

Mit dem diesjährigen Leitthema der Agritechnica „Global Farming – Local Responsibility“ würden im fachlichen Rahmenprogramm Akzente gesetzt, um auf die Verzahnung der weltweit verknüpften Anbausysteme, der globalen Stoffkreisläufe und die landtechnischen Lösungen vor Ort hinzuweisen. Die DLG-Specials brächten die Themen Umweltschutz und High-Tech zusammen: Im Special „Protecting Yield & Nature“ in Halle 15 werden Lösungen für Ertragssicherheit und Umweltschutz präsentiert. In Halle 21 zeigt das Special „Acre of Knowledge“ Möglichkeiten für groß- und kleinstrukturierte Landwirtschaft in verschiedenen Kontinenten auf, wie diese von innovativer Technik profitieren können.

Start-ups treiben Digitalisierung voran

Im Pavillon 11 werden rund 40 junge Unternehmen innovative Lösungen für die Landwirtschaft aus den Bereichen 3D-Druck, Agrarsoftware, Künstliche Intelligenz (AI), Big Data Analysen, Bildanalyse, Blockchain-Technologie, Cloud Dienste, Data Exchange, Drohnenfotografie, microbielle Betriebsmittel, Online-Handel, Pflanzenphänotypisierung, Pflanzenstress-Erkennung, Precision Farming, Robotik-Systeme, Sensortechnik, und Vernetzung von Pflanzen zeigen. Auch viele Start-ups und junge Unternehmen mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland präsentieren dort ihre Innovationen am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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