Unkrautbekämpfung

Güttler: SuperMaxx BIO hilft Herbizid-Resistenzen vorzubeugen

Nicht nur für Ökobetriebe, sondern auch für konventionelle Bauern, die Unkraut mechanisch bekämpfen wollen, kann die Güttler Großfederzahnegge nützlich sein. Sie legt Unkraut auf dem Boden ab.

Auch konventionell wirtschaftende Betriebe setzen sich immer mehr mit dem Thema der mechanischen Unkrautbekämpfung auseinander, um in Zukunft Herbizid-Resistenzen zu vermeiden. Einen Beitrag dazu will Güttler mit der Großfederzahnegge SuperMaxx aus der BIO-Edition leisten.

Sie wurde vor allem für die leistungsstarke, flache Stoppelbearbeitung und die mechanische Unkrautbekämpfung entwickelt, eignet sich aber auch zum Einarbeiten von Gülle und Gründünger oder zur Saatbettbereitung im Frühjahr.

Robuste und dennoch flexible Doppelblattfederzinken mit einem engen Strichabstand von nur 13 cm ermöglichen ein flache Stoppelbearbeitung, erklärt der Hersteller. Die Vibration der Zinken sorge dabei nicht nur für eine effektive Lockerung der Stoppeln und Unkräuter, sondern erzeuge auch viel Feinerde, die das Auflaufen von Ausfallgetreide und Unkrautsamen fördert. Der besonders hohe Durchgang der Zinken würde selbst bei größeren Strohmengen lästige Verstopfungen verhindern, verspricht die Firma.

Hinter den Doppelblattzinken ist der stabile Striegel aus 12 mm starkem Federstahl angeordnet, der sich durch seine vielen Einstellmöglichkeiten über ein Lochraster an alle Bedingungen auf dem Feld anpassen lässt. So können zum Beispiel bei einer flachen, schleppenden Einstellung Verstopfungen durch Stroh vermieden werden. Der Striegel lässt sich auch tief und starr einstellen, wodurch die Intensität der Bearbeitung erheblich gesteigert werden kann. Die vibrierenden Zinken des Striegels lösen die Erde von den Wurzeln und legen das Unkraut auf der Oberfläche ab, wo es abtrocknen kann.

Je nach Einsatz lässt sich vor dem Striegel eine Planierschiene montieren, um die Bodenoberfläche einzuebnen. Die Planierschiene ist dabei schwebend aufgehängt, damit sie bei Hindernissen frei nach oben ausweichen kann. Auf eine Walze hat Güttler bei der SuperMaxx-BIO-Egge bewusst verzichtet, denn die auf der Oberfläche abgelegten Unkräuter sollen nicht wieder angedrückt werden. Zur präzisen Tiefenführung sind daher vor den Eggenzinken vier großvolumige Räder angeordnet, die über ein Lochraster zentimetergenau eingestellt werden können. Der flach eingestellte Oberlenker hält das Gerät in der Waage.

Je nach den Bedingungen auf dem Betrieb ist die SuperMaxx BIO in 5- und 7-balkiger Ausführung mit Arbeitsbreiten von 3 bis 6 m lieferbar. Die Federzinken können mit 60 mm breiten Schmalscharen oder mit bis zu 180 mm breiten Gänsefußscharen bestückt werden.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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