Coronakrise

JCB stellt jetzt Beatmungsgeräte her

JCB wird in seiner englischen Kabinenfabrik kurzfristig Gehäuse für Beatmungsgeräte herstellen. Diese gehen dann an die Firma Dyson, die wohl eine behördliche Genehmigung erhalten hat.

JCB steht kurz davor, die Produktion in einer wegen der Coronavirus-Krise geschlossenen Fabrik wieder aufzunehmen, um dort Beatmungsgeräte herzustellen. Die Firma folgt damit einem direkten Aufruf von Premierminister Boris Johnson, den nationalen Mangel an Beatmungsgeräten zu beheben, um das Leben von Coronavirus-Patienten zu retten, informierte der Hersteller am Dienstag.

JCB-Chairman Lord Bamford versprach auf jede erdenkliche Art und Weise zu helfen und mobilisierte sofort ein Forschungs- und Ingenieurteam, um mögliche Wege zur Unterstützung zu prüfen.

In der seit einigen Wochen geschlossenen Fabrik hat der Traktorenhersteller bislang Kabinen für Bagger hergestellt. Nun könnten dort spezielle Metallgehäuse für die völlig neue Konstruktion der Beatmungstechnik von Dyson entstehen, teilt das Unternehmen mit. Die Produktion von mindestens 10.000 Gehäusen ist vorgesehen, sobald Dyson die behördliche Genehmigung dafür erhält.

Die ersten Prototypen der Gehäuse wurden an Dyson geliefert und die Serienfertigung der Gehäuse könnte in wenigen Tagen beginnen.


Diskussionen zum Artikel

von Benjamin Ziegler

Wiedererkennungswert

Dass man nur gelbe Farbe hat hebt sich schon mal vom Standard-Weiß/Grau der Medizintechnik ab.

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